| 20:36 Uhr

Marathon
Kipchoge siegt bei Favoritensterben von Berlin

Berlin. (sid) Eliud Kipchoge kämpfte um jede Sekunde, am Ende schüttelte er den frechen Nobody Guye Adola auch noch ab, aber für das ganz große Ziel reichte es nicht: Bei seinem nächsten Marathon-Triumph in Berlin hat der Olympiasieger den Weltrekord um 35 Sekunden verpasst. Nach 2:03:32 Stunden setzte sich Kipchoge im nasskalten Berlin durch und musste gegen Adola auf den letzten Metern den Turbo zünden. Zuvor waren die ganz großen Mitfavoriten bereits früh ausgeschieden. „Das war mein härtester Marathon bisher. Es war nicht das, wofür ich hergekommen war, aber es war toll“, sagte Kipchoge, der unbedingt die Weltbestmarke seines Landsmannes Dennis Kimetto (2:02:57) aus dem Jahr 2014 attackieren wollte. Der 32-Jährige schaffte es nicht, lieferte als bester Marathon-Läufer der Welt aber eine weitere Macht-Demonstration ab.

(sid) Eliud Kipchoge kämpfte um jede Sekunde, am Ende schüttelte er den frechen Nobody Guye Adola auch noch ab, aber für das ganz große Ziel reichte es nicht: Bei seinem nächsten Marathon-Triumph in Berlin hat der Olympiasieger den Weltrekord um 35 Sekunden verpasst. Nach 2:03:32 Stunden setzte sich Kipchoge im nasskalten Berlin durch und musste gegen Adola auf den letzten Metern den Turbo zünden. Zuvor waren die ganz großen Mitfavoriten bereits früh ausgeschieden. „Das war mein härtester Marathon bisher. Es war nicht das, wofür ich hergekommen war, aber es war toll“, sagte Kipchoge, der unbedingt die Weltbestmarke seines Landsmannes Dennis Kimetto (2:02:57) aus dem Jahr 2014 attackieren wollte. Der 32-Jährige schaffte es nicht, lieferte als bester Marathon-Läufer der Welt aber eine weitere Macht-Demonstration ab.

Der Rio-Olympiasieger ist seit vier Jahren über die klassischen 42,195 Kilometer ungeschlagen und verwies den 26-jährigen Äthiopier Adola nach einer taktischen Meisterleistung bei dessen erstem Marathon-Start in 2:03:46 Stunden auf den zweiten Rang. Adola legte das beste Marathon-Debüt der Geschichte hin und schnupperte sogar am ganz großen Coup. „Das war ein tolles Duell, so ist der Sport“, sagte Kipchoge. Einen schwarzen Tag erwischte Kipchoges zuvor hochgehandelte Konkurrenz. Der frühere Weltrekordler Wilson Kipsang (Kenia) musste nach 30 Kilometern entkräftet aufgeben, der Vorjahressieger und dreimalige Bahn-Olympiasieger Kenenisa Bekele (Äthiopien) ließ kurz nach der Hälfte abreißen und beendete später ebenfalls vorzeitig das Rennen.

Bei den Frauen zeigte Anna Hahner eine starke Vorstellung. Bei ihrem ersten Marathon nach ihrem umstrittenen Olympia-Auftritt in Rio, als sie als 81. nach 2:45:32 Stunden Hand in Hand mit ihrer Zwillingsschwester Lisa ins Ziel lief, kam sie in 2:28:32 Stunden als Fünfte ins Ziel - und knackte die Norm für die Heim-EM 2018 in Berlin. Den Sieg holte sich Gledys Cherono (Kenia).



(SID)