| 23:00 Uhr

Leichtathletik
Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz holt Bronze

Glücklich zeigt Pamela Dutkiewicz ihre Bronzemedaille.
Glücklich zeigt Pamela Dutkiewicz ihre Bronzemedaille. FOTO: Martin Meissner / dpa
London. (sid) Wer Pamela Dutkiewicz bei der Leichtathletik-WM über die Hürden flitzen sah, konnte nicht glauben, dass sie vor gut zwei Jahren noch darunter gelitten hat, „die Pummelige“ genannt zu werden. Man habe sie immer wieder auf die Waage gestellt. „Für mich war das eine absolute Erniedrigung. Es war mir peinlich. Naja, du konntest ja auch nicht schneller laufen, du bist ja zu schwer, hieß es dann immer.“ Im März dokumentierte die Wattenscheiderin ihren Leidensweg im Internet-Portal wortathleten.de. Am Samstagabend rannte die 25-Jährige in London zu Bronze – und war völlig aus dem Häuschen.

(sid) Wer Pamela Dutkiewicz bei der Leichtathletik-WM über die Hürden flitzen sah, konnte nicht glauben, dass sie vor gut zwei Jahren noch darunter gelitten hat, „die Pummelige“ genannt zu werden. Man habe sie immer wieder auf die Waage gestellt. „Für mich war das eine absolute Erniedrigung. Es war mir peinlich. Naja, du konntest ja auch nicht schneller laufen, du bist ja zu schwer, hieß es dann immer.“ Im März dokumentierte die Wattenscheiderin ihren Leidensweg im Internet-Portal wortathleten.de. Am Samstagabend rannte die 25-Jährige in London zu Bronze – und war völlig aus dem Häuschen.

In 12,72 Sekunden kam die deutsche Meisterin über 100 Meter Hürden als Dritte ins Ziel. „Ich kann das nicht glauben“, sagte die fassungslose Dutkiewicz. Weltmeisterin wurde die Australierin Sally Pearson, die fünf Jahre nach ihrem Triumph im Olympiastadion in 12,59 Sekunden ihren zweiten Titel nach 2011 holte. Auf den Silberrang lief die Amerikanerin Dawn Harper Nelson in 12,63 Sekunden. „Ich habe Sally Pearson schon als kleines Mädchen bewundert“, sagte Dutkiewicz, deren Karriere in diesem Jahr richtig Fahrt aufgenommen hat.

Angefangen hatte es mit Platz drei bei der Hallen-EM im März. Es folgten erste Plätze bei der Team-EM und beim Diamond-League-
Meeting in Oslo. „Es lief alles wie am Schnürchen“, sagte Dutkiewicz.