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Coronavirus-Pandemie
Coe fordert Verschiebung der Olympischen Spiele

 Sebastian Coe ist der Präsident des Welt-Leichtathletik-Verbandes World Athletics. Foto: Michael Kappeler/dpa
Sebastian Coe ist der Präsident des Welt-Leichtathletik-Verbandes World Athletics. Foto: Michael Kappeler/dpa
London. Sebastian Coe, der Präsident des Welt-Leichtathletik-Verbandes World Athletics, hat die Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio gefordert. dpa

In einem Brief an IOC-Präsident Thomas Bach, schrieb Coe, dass Spiele ab dem 24. Juli aufgrund der Coronavirus-Krise „weder machbar noch wünschenswert“ seien. Das IOC hatte tags zuvor erklärt, sich mit seiner Entscheidung vier Wochen Zeit zu lassen.

In seinem Brief, den die BBC in Auszügen veröffentlichte, nannte der britische Doppel-Olympiasieger über 1500 Meter drei Hauptgründe für seine Forderung nach Verschiebung der Spiele: Es gebe aufgrund der Ausbreitung der Covid-19-Krankheit keine fairen und gleichen Wettbewerbsbedingungen, zum anderen bestehe erhöhte Verletzungsgefahr, wenn „Athleten jetzt nicht richtig trainieren können“ und drittens sei da die Verunsicherung der Athleten, die „echte Qualen verursache, denen wir gemeinsam ein Ende setzen können.“

Auch der britsche Leichtathletik-Verband, sein US-amerikanischer Amtskollege und mehrere nationale olympische Leitungsgremien hätten das IOC schon in den vergangenen Tagen aufgefordert, die Spiele zu verschieben, unterstrich Coe.



Coe in der BBC