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Landestrainer Mengers schult die Buschreiter im Landgestüt

 Organisatorin Birgit Hohlweg und Wolfgang Mengers waren mit den Ergebnissen des Lehrgangs im Landgestüt zufrieden. Foto: cvw
Organisatorin Birgit Hohlweg und Wolfgang Mengers waren mit den Ergebnissen des Lehrgangs im Landgestüt zufrieden. Foto: cvw FOTO: cvw
Zweibrücken. Als eine willkommene Vorbereitung auf die Freilandsaison nutzten die Vielseitigkeitsreiter den dreitägigen Lehrgang zwischen Weihnachten und Neujahr im Landgestüt mit Landestrainer Wolfgang Mengers. cvw

Das dreitägige Vielseitigkeits-Kadertraining mit Landestrainer Wolfgang Mengers im Landgestüt zwischen Weihnachten und Neujahr hat schon Tradition. In diesem Jahr jedoch hat die Buschreiter-Szene Rheinland-Pfalz-Saar gleich mehrere Gründe zur Freude. "Wir haben drei Jungs dabei", betont Organisatorin Birgit Hohlweg vom Freudenberger Hof.

Was der Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Vielseitigkeit Rheinland-Pfalz-Saar (IGV) auffällt, ist das neu erwachte Interesse und Engagement der Eltern. "Wir waren schon fast zu viele, um den Parcours aufzubauen", wundert sie sich. Das Landestrainer nutzte den Lehrgang zugleich für eine Sichtung. "Wir haben einige neue Talente dabei", freut sich Mengers. Erfolgreich in Dressur und Springen gelte es, für die Neuzugänge der Perspektivgruppe, die unter anderem die Landesfarben bei der Goldenen Schärpe vertritt, Erfahrung mit Geländehindernissen zu sammeln. "Wir haben einige, die dabei starten können", frohlockt der ehemalige Landgestütsleiter über eine größere Auswahl für die Veranstaltung Anfang Mai im niedersächsischen Westerstede.

Nach wie vor zählen kann er auf die erfolgreichen Amazonen Anke Schmitt aus Zweibrücken mit ihrem Wallach Markus und Sophie Treubel vom RFV Pirmasens auf ihrem Schimmelwallach Locato. Die beiden Reiterinnen freuen sich über den frühen Termin der Goldenen Schärpe, denn im nächsten Jahr wollen sie in die nächst höhere Klasse A aufsteigen. Das 15-jährige Multitalent ist abermals für die DM-Vierkampf-DM nominiert, die im April im Landgestüt stattfindet.

Aufwändiges Training

Der Dreiklang aus Dressur, Parcours-Springen und Geländereiten ist nicht nur materialintensiver als eine Einzeldispziplin, er bedarf auch aufwändigerer Trainingsmaßnahmen. In den ersten Wochen des neuen Jahres ist Mengers deshalb mehrfach in der Saarpfalz zu Gast: An diesem Wochenende in Käshofen bei Familie Schäfer, am ersten Februarwochenende auf der Reitanlage Körner in Altstadt sowie Mitte Februar auf dem Heckenaschbacherhof. Ob Feinheiten in der Dressur oder Anfangsschwierigkeiten bei festen Hindernissen, Mengers hatte für jedes Paar die richtigen Tipps. Mit mehr als zehn Hindernissen hatten die Buschreiter keine Mühe in der großen Reithalle gescheut. Bis zur Freilandsaison ist noch ein wenig Zeit, aber die Saarpfälzer sind laut Landestrainer auf einem guten Weg. Die Neuzugänge bauen auf viel versprechenden Grundlagen auf.

igv-rps.de