| 19:29 Uhr

Landespokal-Final-Four: SVK verteilt zu viele Geschenke

 Zu unkonstant war der SVK um den Ex-Limbacher André Noll im Halbfinale gegen den TVL. Foto: mw/pmz
Zu unkonstant war der SVK um den Ex-Limbacher André Noll im Halbfinale gegen den TVL. Foto: mw/pmz FOTO: mw/pmz
Quierschied. Nach gutem Start haben sich die Volleyballer des SVK-Blieskastel-Zweibrücken im Halbfinale des Landespokals gegen den späteren Sieger TV Limbach mit 1:3 geschlagen geben müssen. Svenja Kissel

Mit gesenkten Köpfen und hängenden Schultern schleichen die Volleyballer des SVK Blieskastel-Zweibrücken vom Feld. Im Halbfinale des Landespokal-Final-Four-Turniers war Schluss für den Verbandsligisten um Spielertrainer Harald Wolter. Zu ungewohnt früher Stunde am Samstagmorgen musste sich die Mannschaft Ligakonkurrent TV Limbach nach gutem Start einmal mehr mit 1:3 (25:23/16:25/16:25/20:25) geschlagen geben.

"Wir haben gut angefangen und noch stärker nachgelassen", erklärt Wolter etwas enttäuscht. Gegen den späteren Landespokalsieger bei dem Turnier in Quierschied wäre mehr drin gewesen. Mit viel Schwung gestartet, führten die Zweibrücker schnell mit 5:0. Danach kämpfte sich der TVL allmählich heran, bis sich die Partie in einen offenen Schlagabtausch verwandelte. "Wir hatten aber das Niveau, um ordentlich dagegenzuhalten." So ging der Satz verdient an den SVK.

Danach haben es die Zweibrücker nicht geschafft, den Schwung mit in die weiteren Durchgänge zu nehmen. "Das Selbstvertrauen und die Euphorie waren komischerweise weg", erklärt Wolter. Mit einer schwachen Annahme, einem bescheidenen Zuspiel und demnach kaum guten Angriffsmöglichkeiten habe es der SVK dem Gegner zu leicht gemacht. "Das hat sich fast bis zum Ende so durchgezogen", kritisiert der Trainer. "So haben wir ein Geschenk nach dem anderen verteilt."

Zwar sei das Spiel der Zweibrücker im dritten und vierten Satz wieder etwas besser geworden, "aber an das Niveau aus dem ersten kamen wir einfach nicht mehr heran". Die Konstanz und letzte Konsequenz haben gefehlt. "Meine Spieler haben schon die Köpfe hängen lassen, wir alle wussten, dass mehr drin gewesen wäre gegen den späteren Pokalsieger", betont Wolter. Dennoch sei die Niederlage kein Beinbruch, schließlich seien alle vier Turnier-Teilnehmer für den Saarlandpokal qualifiziert. Dieser startet nach den Osterferien am 16./17. April. In der Verbandsliga geht es für den SVK am 12. März mit der Partie beim TV Scheidt weiter.

Im Finale am Samstag siegte am Ende Limbach mit 3:0 gegen ebendieses Team aus Scheidt, das im Halbfinale Bezirksligist TV Klarenthal bezwungen hatte.