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Kurzarbeiter Ribéry sorgt für Schwung im Bayern-Spiel

München. Mit dem eingewechselten Franck Ribéry (Foto: dpa) sind die "neuen Bayern" einem erneuten Schock-Erlebnis gegen Werder Bremen entgangen. Trotzdem steht Bayern Münchens Louis van Gaal weiter ohne Bundesligasieg da. Zwei Spiele, zwei Unentschieden - so war vor einem Jahr auch Jürgen Klinsmann in die Saison gestolpert

München. Mit dem eingewechselten Franck Ribéry (Foto: dpa) sind die "neuen Bayern" einem erneuten Schock-Erlebnis gegen Werder Bremen entgangen. Trotzdem steht Bayern Münchens Louis van Gaal weiter ohne Bundesligasieg da. Zwei Spiele, zwei Unentschieden - so war vor einem Jahr auch Jürgen Klinsmann in die Saison gestolpert.Gegen Werder blieb van Gaal beim 1:1 (0:1) immerhin eine Heimklatsche wie seinem Vorgänger beim 2:5 im Vorjahr erspart - zu wenig war's trotzdem. "Wir haben nicht so gespielt, wie man sich das wünscht von einem FC Bayern", erklärte Mario Gomez, der das Bremer Abwehr-Bollwerk als einziger überwinden konnte (72. Minute). Die Bremer Führung hatte der starke Mesut Özil (39.) erzielt."Den letzten Pass, die letzte Idee hatten wir sehr lange nicht", monierte Gomez. Deshalb wirkte die Einwechslung von Franck Ribéry fast wie ein Adrenalinstoß. "Franck ist ein Ausnahmespieler, den es nur einmal gibt. Da wird unser Spiel viel flotter", betonte Gomez. Der in der Vorbereitung verletzte Franzose demonstrierte bei seinem 28-Minuten-Einsatz mit starken Szenen, dass er nach dem gescheiterten Transfer zu Real Madrid nicht mehr schmollen will. dpa