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Kreativabteilung der SGR außer Gefecht

Rieschweiler. Der Fußball-Verbandsligist SG Rieschweiler kann mit den Spitzenmannschaften mithalten. Das hat die Elf von Spielertrainer Tobias Weis am Wochenende beim 2:2 beim Tabellenführer Arminia Ludwigshafen bewiesen

Rieschweiler. Der Fußball-Verbandsligist SG Rieschweiler kann mit den Spitzenmannschaften mithalten. Das hat die Elf von Spielertrainer Tobias Weis am Wochenende beim 2:2 beim Tabellenführer Arminia Ludwigshafen bewiesen. Dass sich der Aufsteiger auswärts in den Außenseiterrollen wohler fühlt, belegt der SGR-Trainer damit, dass "seine Kreativabteilung" mit Florian Opitz (Leistenoperation), Enrico Simon (Kreuzbandriss) und Steffen Sprau derzeit ausfallen, und auch Freddi Stark mit einem Bänderanriss nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist. "Das merkt man, wenn wir zu Hause das Spiel machen müssen", betont Tobias Weis. Das belegt auch die jüngste Statistik mit einem Punkt aus zwei Heimspielen.Zu allem Überfluss hatte sich Patrick Kuntz im Training eine leichte Zerrung zugezogen, sodass er in dieser Woche, wie auch Florian Opitz, nur Lauftraining absolvierte. "In beiden Fällen werde ich kein Risiko eingehen", erklärte Tobias Weis vor dem Heimspiel an diesem Sonntag (Anstoß 15 Uhr) gegen Südwest Ludwigshafen. Kuntz wurde aber von Jörn Grieser in der Innenverteidigung gut vertreten.Vorsprung ausbauen "Der Dino der Verbandsliga", wie der SGR-Trainer die Ludwigshafener bezeichnete, kommen nach einem missglückten Saisonstart mit dem Aufwärtstrend von drei Siegen in Folge. "Wir sind also gewarnt. Wir dürfen nicht die gleichen Fehler wie bei der letzten 0:2-Heimniederlage gegen Finthen machen. "Wir müssen gewinnen", nimmt der Trainer seine Mannschaft in die Pflicht, da er Ludwigshafen als einen der Vereine ansieht, die in der Endabrechnung mit der SGR gegen den Abstieg kämpfen könnten. Mit einem Sieg würde sich der bisherige Tabellenachte mit derzeit 19 Zählern einen schönen Punktevorsprung gegenüber dem 14-ten Ludwigshafen (12) verschaffen. "Wir wollen Wiedergutmachung gegenüber Finthen betreiben", fordert Tobias Weis. wk