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Konzentration aufs nächste Spiel lenken

Rieschweiler. Spannende zwei Wochen hat die SG Rieschweiler in der Fußball-Verbandsliga noch vor sich. In diesen 14 Tagen, in denen das Team von Björn Hüther noch vier Partien zu bestreiten hat, wird sich entscheiden, ob sich Mechtersheim den Titel noch mal streitig machen lässt, und wer es auf Relegationsrang zwei schaffen wird. Svenja Kissel

Derzeit sieht es für den Spitzenreiter mit 61 Zählern - und damit sechs vor Morlautern (55) und sieben vor der SGR - ganz nach der Meisterschaft und dem Aufstieg in die Oberliga aus. Dahinter ist es weiter eng. Wobei die Rieschweiler noch ein Nachholspiel - am Mittwoch in Mechtersheim - zu bestreiten haben. Daher fordert Hüther von seiner Truppe in den letzten Partien noch mal volle Konzentration. "Die vergangenen drei Ergebnisse (5:0 Ingelheim, 6:1 Dudenhofen) waren zwar sehr deutlich, aber wir haben in allen zu viele Chancen zugelassen", betont er. Das dürfe sich seine Elf am Sonntag, 15.30 Uhr, im Heimspiel gegen den SV Rodenbach nicht erlauben. "Zumal die mit Marco Heieck (22 Treffer) den besten Schützen der Liga haben." Der SGR-Coach hofft, dass die schwache erste Halbzeit in Ingelheim vergangene Woche als Weckruf gut war. "Da hat jeder zu sehen bekommen, dass wir immer Vollgas geben müssen." So auch am Sonntag. Zumal Rodenbach sicher motiviert nach Rieschweiler kommt. "Morlautern hat denen etliches an Bier geboten, wenn sie uns schlagen", erklärt Hüther. Hinzu komme, dass er seinen Spieler anmerkt, dass sie sich langsam damit befassen, was hier in dieser Saison passieren könnte. "Aber das müssen wir noch außen vor lassen." Dabei schielt aber auch Hüther auf andere Plätze. Denn am Samstag treffen Morlautern und Mechtersheim aufeinander. "Ich hoffe auf einen Mechtersheimer Sieg", sagt er. Mit einem eigenen Erfolg könnten die Rieschweiler dann als Zweiter zum Nachholspiel zum Spitzenreiter fahren. Daran will Hüther aber noch nicht denken, denn zuerst geht der Blick auf Rodenbach.