| 23:11 Uhr

Klare Sache für den FCK

Mit einem sehenswerten Schuss erzielte der Lauterer Alexander Ring den zwischenzeitlichen Ausgleich in Frankfurt. Foto: Heinl/dpa
Mit einem sehenswerten Schuss erzielte der Lauterer Alexander Ring den zwischenzeitlichen Ausgleich in Frankfurt. Foto: Heinl/dpa FOTO: Heinl/dpa
Frankfurt. Trotz eines frühen Rückstands hat der 1. FC Kaiserslautern beim FSV Frankfurt die Nerven behalten und die Partie souverän gedreht. Die Hessen taumeln dagegen dem Abstieg entgegen. sid/red

Der FSV Frankfurt hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga eine schmerzhafte Niederlage kassiert. Gegen den 1. FC Kaiserslautern unterlagen die Hessen mit 1:4 (1:1) und rutschten nach der dritten Niederlage im dritten Spiel unter Trainer Falko Götz auf den Relegationsplatz ab. Zlatko Dedic (6.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht, Alexander Ring (24.) und Antonio Colak mit einem Doppelpack (80./87.) und Sascha Mockenhaupt (90.+1) drehten die Partie.

"So geht es nicht im Abstiegskampf. Da müssen wir deutliche Worte finden", sagte Götz: "Das war heute absolut zu wenig, um die Klasse zu halten." FCK-Trainer Konrad Fünfstück war dagegen zufrieden: "Man hat gesehen, dass wir uns nach einer schwierigen Anfangsphase gefangen haben. Der Rückstand hat uns nicht aus der Ruhe gebracht. Das ist schon dem Umstand geschuldet, dass wir keinen Druck im Abstiegskampf mehr haben."

Frankfurt war in der Anfangsphase das aktivere Team und ging nach einer Ecke von Marc-Andre Kruska durch einen Kopfball von Dedic folgerichtig in Führung. Danach schalteten die Gastgeber jedoch einen Gang zurück und ließen Kaiserslautern so ins Spiel kommen. Der Finne Ring sorgte mit einem sehenswerten Distanzschuss für den Ausgleich. Der FSV erhöhte anschließend den Druck, blieb jedoch in der Offensive ohne Durchschlagskraft. Aufregung gab es dann noch einmal kurz vor der Halbzeitpause: Denis Epstein ging nach einem Zweikampf mit Mockenhaupt im Lauterer Strafraum zu Boden. Sascha Mockenhaupt spielte mit dem Fuß zwar den Ball, drückte den Frankfurter jedoch im Laufduell mit dem Arm nach unten. Schiedsrichter Florian Meyer ließ weiterlaufen - Glück für den FCK.



Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Frankfurt den besseren Start, doch Taiwo Awoniyi (46.) verfehlte nach einem verunglückten Schussversuch von Dedic aus kurzer Distanz das Tor. Wie schon in der ersten Hälfte fand Kaiserslautern danach besser ins Spiel und hatte durch Lukas Görtler (61.) und John Dadi Bödvarsson (75.) seinerseits gute Möglichkeiten. Schließlich traf Colak nach feinem Pass von Markus Karl zum 2:1, ehe er kurz vor Schluss noch erhöhte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Mockenhaupt.

Einziger Wermutstropfen der Partie war, das Kacper Przybylko nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung den Platz verletzt wieder verlassen musste.