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Keine Geldstrafe für Ribéry

München. Franck Ribéry will weg und Louis van Gaal den Überblick. Ungeachtet der Spielchen des kleinen Franzosen bastelt der niederländische Trainer an der Formation für das Unternehmen Titel des Fußball-Bundesligisten Bayern München

München. Franck Ribéry will weg und Louis van Gaal den Überblick. Ungeachtet der Spielchen des kleinen Franzosen bastelt der niederländische Trainer an der Formation für das Unternehmen Titel des Fußball-Bundesligisten Bayern München. "Ich muss zuerst die Spieler beobachten und dann muss ich anschauen, wie sie auf mich und meine Philosophie reagieren", sagte van Gaal, der den trainingsfreien Freitag streichen musste. Weil die Einheit am Donnerstagnachmittag wegen eines Gewitters ausfiel, wurden die Spieler am Folgetag an die Säbener Straße bestellt. Wieder nicht dabei war Ribéry, der schon am Tag zuvor wegen einer Blase an der Ferse das Training abgebrochen hatte. Der Mittelfeldstar will zu Real Madrid. Er hat nach seinem Vorpreschen mit Wechsel-Wünschen keine Geldstrafe durch den FC Bayern zu fürchten. "Ich betrachte die Aussagen von Franck nicht als so schlimm, dass es eine Geldstrafe geben müsste", sagte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge, der erneut erklärte, man werde Ribéry nicht abgebene. Der Poker um die Zukunft des Franzosen wird wohl weitergehen, ebenso wie die Bemühungen um einen neuen Mann für die rechte Defensivseite. "Wir können einen rechten Verteidiger brauchen. Aber ich weiß nicht, wen und wann", hatte van Gaal bei seiner Vorstellung erklärt. Als Kandidat wurde mehrfach José Bosingwa vom FC Chelsea gehandelt. "Ich bin nicht pessimistisch, dass das Buch in dieser Angelegenheit schon zu ist", sagte Rummenigge. Im Tor wird dagegen der in der Endphase der vergangenen Saison als Nummer eins abgelöste Michael Rensing eine neue Bewährungsprobe bekommen. "Ich werde ihn mir anschauen und beobachten und dann können wir darüber reden. Er will seine Chance haben und ich kann ihm die Chance geben", betonte van Gaal. dpa