| 23:12 Uhr

Kein Schaaf für die "Wölfe"

Bremen/Wolfsburg. Spekulationen gehören zur Bundesliga wie Diskussionen über Schiedsrichter-Entscheidungen, doch zum Ende der Saison werden sie immer kurioser. So ist bei der Suche nach einem Nachfolger für Felix Magath als Coach des VfL Wolfsburg auch Thomas Schaaf ins Gespräch gebracht worden

Bremen/Wolfsburg. Spekulationen gehören zur Bundesliga wie Diskussionen über Schiedsrichter-Entscheidungen, doch zum Ende der Saison werden sie immer kurioser. So ist bei der Suche nach einem Nachfolger für Felix Magath als Coach des VfL Wolfsburg auch Thomas Schaaf ins Gespräch gebracht worden. Doch Werders Sportdirektor Klaus Allofs dementierte einen möglichen Wechsel des Bremer Trainers vehement. "Da ist gar nichts dran. Ich kann ganz klar sagen, wir werden auch in der nächsten Saison zusammenarbeiten", sagte Allofs über Schaaf, der seit zehn Jahren Trainer bei Werder ist. "Er ist nicht zu haben", versicherte Allofs und sagte in Richtung der Werder-Fans: "Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung:" Schaaf, der schon als Jugendlicher für Werder spielte und so etwas wie die Personifizierung des Bundesliga-Fußballs in Bremen ist, wollte das Spiel nicht mitmachen und schwieg eisern. "Sie dürfen alles fragen, aber Sie werden keine Antwort bekommen", sagte der Werder-Coach zu einem Bericht über angebliche "Geheimverhandlungen" mit dem Bundesliga-Rivalen aus Wolfsburg. "Ich habe derlei Dinge noch nie kommentiert und werde das auch dieses Mal nicht tun", sagte Schaaf. dpa