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Kati Wilhelm schießt und läuft wieder auf das Treppchen

Antholz. Die deutsche Siegesserie ist gerissen. Doch Kati Wilhelm (Foto: dpa) hat mit ihrem dritten Platz beim Biathlon-Weltcup-Sprint über 7,5 Kilometer gestern in Antholz nahtlos an ihre hervorragenden Rennen in diesem Jahr angeknüpft. "Mit dem dritten Platz kann ich gut leben. Das ist eine gute Ausgangsposition für den Verfolger am Samstag

Antholz. Die deutsche Siegesserie ist gerissen. Doch Kati Wilhelm (Foto: dpa) hat mit ihrem dritten Platz beim Biathlon-Weltcup-Sprint über 7,5 Kilometer gestern in Antholz nahtlos an ihre hervorragenden Rennen in diesem Jahr angeknüpft. "Mit dem dritten Platz kann ich gut leben. Das ist eine gute Ausgangsposition für den Verfolger am Samstag. Antholz gefällt mir", sagte die Thüringerin. Wilhelm verbesserte sich im Gesamt-Weltcup auf Platz drei. Im Ziel lag Vorjahres-Gewinnerin Wilhelm 20,7 Sekunden hinter Tora Berger. Die Norwegerin war die sechste Gewinnerin im sechsten Sprint des Winters. Mit Platz zwei und nur 8,1 Sekunden Rückstand schaffte die Weißrussin Darya Domratschewa, die wie Berger und Wilhelm einmal in die Strafrunde musste, das beste Weltcup-Ergebnis ihrer Laufbahn. Dagegen verfehlte Magdalena Neuner auf dem Schießstand, der ihr 2006 noch dreimal WM-Gold bescherte, vor 12 000 Zuschauern vier Scheiben. "Vier Strafrunden sind im Sprint viel zu viel. Da hilft dir auch die schnellste Laufzeit nicht weiter", sagte Neuner. Mit ihrem 15. Platz war Neuner diesmal nur viertbeste Deutsche hinter Wilhelm, Martina Beck (10.) und auch Andrea Henkel (12.). dpa Der Weltcup im Antholzer Tal wird heute um 14.15 Uhr mit dem Sprint der Männer fortgesetzt.