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Champions League
Klopp darf schon träumen

Liverpool/London. Pep Guardiola schwärmte ungeachtet seiner taktischen Fehlgriffe von einer „unglaublich“ guten Leistung, doch Ilkay Gündogan ließ kein gutes Haar an Manchester City. „Das darf einer großen Mannschaft nicht passieren – und deswegen sind wir noch keine“, schimpfte der Nationalspieler nach dem 0:1 (0:0) im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Tottenham Hotspur. sid

Guardiola hatte sich mit seiner defensiven Taktik ohne die Tempomacher Kevin De Bruyne und Leroy Sané, die er viel zu spät (89.) brachte, verzockt. Dazu kam der verschossene Handelfmeter von Sergio Agüero (13.) und ein unnötiges Gegentor durch den Ex-Leverkusener Heung-Min Son (78.).

Jürgen Klopp darf dagegen mit dem FC Liverpool nach dem 2:0 (2:0) zu Hause gegen den FC Porto vom Halbfinale träumen. Für sein Team war der deutsche Trainer voll des Lobes. Es gebe „nichts zu kritisieren“, sagte er. Die früheren Bundesliga-Stars Naby Keita (5.) und Roberto Firmino (26.) hätten „zwei wunderschöne Tore“ erzielt, der Sieg sei „zu 100 Prozent verdient“ gewesen.