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Judo: Külbs gewinnt nach schwachem Start Bronze bei Grand-Slam

Baku. Erneut hat Judoka Jasmin Külbs den Sprung aufs Podest geschafft. Beim Grand-Slam in Baku /Aserbaidschan gewann die Kämpferin des 1. JC Zweibrücken Bronze. Nach einem Freilos begann der Wettkampf der Klasse über 78 Kilogramm am Sonntag allerdings holprig. Svenja Kissel

Der Litauerin Sanat Pakenyte unterlag die Schwergewichtlerin. Die Nummer 21 der Welt konnte Külbs zweimal werfen. "Es war schon überraschend, dass Jasmin gegen eine Kämpferin, die sie in der Vergangenheit häufiger besiegt hat, unterlag", sagt ihr Trainer und JCZ-Vorsitzende Stephan Hahn. Mit der Niederlage im Gepäck ging es für Külbs in den Hoffnungslauf. Gegen die Türkin Gulash Ozen, 19. der Welt, setzte sich die Pfälzerin vorzeitig durch, stand somit im Kampf um Platz drei. Mit einer Wazaari-Wertung gegen Ksenia Chibisova aus Russland verließ Külbs als Siegerin die Matte.

Bereits bei zwei Grand-Prix' ging die 23-Jährige als Drittbeste von der Matte. Damit sammelt Külbs wichtige Punkte für die Quali zu den Olympischen Spielen 2016. "Sie war als Weltranglisten-Höchste auf eins gesetzt und hat sich mit der Auftaktniederlage eine Chance verbaut, noch mehr Boden auf Franziska Konitz gutzumachen", betont Hahn. Die deutsche Konkurrentin in der Gewichtsklasse belegt Weltranglistenplatz fünf, Külbs elf. 200 Punkte hat Külbs mit dem dritten Platz gut gemacht, rund 290 Zähler trennen die beiden noch. "Ich denke, Jasmin hat nur eine Chance auf Olympia, wenn sie an Konitz vorbeizieht."