| 21:11 Uhr

Fußball-Bundesligist setzt auf Toptalent
Für Sancho soll es weiter bergauf gehen

Dortmunds Jadon Sancho war in 124 Bundesliga-Minuten schon an sechs Toren beteiligt.
Dortmunds Jadon Sancho war in 124 Bundesliga-Minuten schon an sechs Toren beteiligt. FOTO: dpa / Ina Fassbender
Dortmund. Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund verlängert mit dem 18-jährigen Supertalent bis 2022. dpa/sid

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den Vertrag mit Supertalent Jadon Sancho (18) vorzeitig bis 2022 verlängert. Das gab der Revierclub vor dem Champions-League-Heimspiel gegen AS Monaco (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) bekannt. Sanchos ursprünglicher Vertrag lief noch bis zum 30. Juni 2020. Der Engländer war im Sommer 2017 von Manchester City nach Dortmund gewechselt. Er gilt in seiner Heimat als eines der größten Talente. Die Tempo-Dribblings des Offensivspielers verzücken Mitspieler und Fans gleichermaßen.

Sancho war in dieser Saison in nur 124 Bundesliga-Minuten bereits an sechs Toren des Tabellenführers beteiligt. Einen Treffer erzielte der Flügelflitzer selbst, fünf bereitete er vor. Damit ist er europaweit spitze und steht in dieser Statistik auch vor Stars wie Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi. „Ich bin sehr froh, dass ich mich vor gut einem Jahr für den Wechsel nach Dortmund entschieden habe, denn es hat sich alles bewahrheitet: Diese Stadt lebt Fußball wie kaum eine andere, und beim BVB erhalten junge Spieler Einsatzzeiten“, sagte Sancho. Er könne sich beim BVB hervorragend entwickeln.

Lucien Favre bringt ihn derzeit zwar immer von der Bank, der Plan des Trainers ist aber nachvollziehbar und geht auf. Sancho ist der ideale Spieler, um einen Ruck durch eine Mannschaft gehen zu lassen und um in einem vorsortierten Spiel Unordnung in die gegnerischen Reihen zu bringen. Sancho sei „ganz sicher einer der spannendsten Spieler in Europa“, sagt Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc und lobt: „Jadon hat Sachen drauf, die ich selten gesehen habe. Er ist noch ein A-Jugendspieler. Das ist brutal gut.“



Der Manager fühlt sich zugleich an ein anderes ehemaliges Supertalent beim BVB erinnert: „Und auch wenn er ein anderer Spielertyp ist: Das Ausmaß, in dem seine Aktionen nicht zu verteidigen sind, erinnert mich an Ousmane Dembélé.“ Der französische Weltmeister war nach nur einem Jahr in Dortmund für 105 Millionen Euro zum FC Barcelona gewechselt.