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In Riesenschritten auf den Thron

 Das Meisterteam der SG Rieschweiler: Vorn von links Trainer Tobias Weis, Herbert Hartstirn, Enrico Simon, Alexander Lüdemann, Christian Thomas, Florian Opitz, Sebastian Bayer, Günter Maas; Mitte Torben Pokluda, Fabian Molter, Michael Thomas, Heiko Weber, Patrick Mehlich, Frederick Stark, Patric Kuntz, Sebastian Meil, Steffen Sprau, Pascal Frank, Marcel Schäfer, Werner Volke, Holger Bohl; stehend Timo Hauck, Florian Grünfelder, Manuel Zimmermann, Jochen Brunner, Pascal Maas, Sascha Müller, Vitali Ljabuchov, Rolf Weis, Frank Buchmann. Foto: Eric Stegner
Das Meisterteam der SG Rieschweiler: Vorn von links Trainer Tobias Weis, Herbert Hartstirn, Enrico Simon, Alexander Lüdemann, Christian Thomas, Florian Opitz, Sebastian Bayer, Günter Maas; Mitte Torben Pokluda, Fabian Molter, Michael Thomas, Heiko Weber, Patrick Mehlich, Frederick Stark, Patric Kuntz, Sebastian Meil, Steffen Sprau, Pascal Frank, Marcel Schäfer, Werner Volke, Holger Bohl; stehend Timo Hauck, Florian Grünfelder, Manuel Zimmermann, Jochen Brunner, Pascal Maas, Sascha Müller, Vitali Ljabuchov, Rolf Weis, Frank Buchmann. Foto: Eric Stegner
Rieschweiler. Die Mannschaft der SG Rieschweiler hat immer an sich geglaubt. Die Elf von SGR-Trainer Tobias Weis verlor nach der Winterpause nur eine Partie und überflügelte noch den Konkurrenten SV Hermersberg, der in der Vorrunde zeitweise zwölf Punkte Vorsprung hatte

Rieschweiler. Die Mannschaft der SG Rieschweiler hat immer an sich geglaubt. Die Elf von SGR-Trainer Tobias Weis verlor nach der Winterpause nur eine Partie und überflügelte noch den Konkurrenten SV Hermersberg, der in der Vorrunde zeitweise zwölf Punkte Vorsprung hatte."Unsere jetzige Mannschaft spiegelt alle positiven Tugenden wieder, welche unseren familiären Verein seit Jahrzehnten auszeichnen", lobt Tobias Weis. Charaktereigenschaften wie Trainingsfleiß, Zusammenhalt und Identifikation seien heute selten geworden. In seiner jungen Truppe seien sie vorhanden. Als große Stärke bezeichnete er ihre Ausgeglichenheit. "Egal ob im Sturm, Mittelfeld oder Abwehr - durch die vorhandene Qualität des Kaders gelang es, auch langfristige Verletzungen zu kompensieren", erklärt Weis. Selbst der Abgang von vier Stammspielern vor Saisonbeginn konnte durch das Kollektiv abgefangen werden.Der große Wende- und Angriffspunkt während der Runde wurde nach Meinung des Übungsleiters bei der Weihnachtsfeier gesetzt. Dort habe sich das Team auf die bevorstehende Rückrunde eingeschworen. Aufgrund des Sechs-Punkte Vorsprungs von Hermersberg habe das angepeilte Ziel "Relegationsplatz und Aufstieg" gelautet. Dass es unter dem Strich mehr geworden ist, habe zwei Gründe: Zum einen schwächelte der Konkurrent überraschend. "Damit war nach deren überragender Hinrunde mit nur einer Niederlage nicht zu rechne", erklärt Weis. Zum anderen habe sich der Trainingsfleiß ausgezahlt. Der gute körperliche Zustand und die hervorragende Auswärtsbilanz mit nur einer Niederlage in Rodenbach seien weitere Mosaiksteinchen gewesen.Vor der Verbandsliga ist ihm nicht bange. Es sei genügend Qualität vorhanden. "Die Jungs, die den Aufstieg gepackt haben, haben es verdient, in der Verbandsliga zu spielen." est