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HSV-Spieler Hakan Calhanoglu bekommt keine Freigabe

Hamburg. Sportchef Oliver Kreuzer vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV sperrt sich gegen einen Transfer von Hakan Calhanoglu zu Bayer Leverkusen. „Hakan hat bei uns einen langfristigen Vertrag ohne Ausstiegsklausel. sid/dpa

Punkt", sagte Kreuzer in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt: "Ich sehe Hakan für uns als einen Schlüsselspieler in den kommenden Jahren." Calhanoglu hatte am Mittwoch in Hamburg für Wirbel gesorgt und trotz laufenden Vertrages bis 2018 seinen sofortigen Wechsel nach Leverkusen eingefordert.

Auch die Aussicht auf eine Ablöse in zweistelliger Millionenhöhe werde die klammen Hanseaten nicht wanken lassen, sagte Kreuzer. Der HSV sei mittlerweile "finanziell so aufgestellt, dass wir auf diese Transfersumme nicht angewiesen sind."

Karl Gernandt, designierter Aufsichtsratsvorsitzender der Hamburger nach einer möglichen Umsetzung der Reforminitiative HSVPlus, geißelte Calhanoglus Verhalten, öffentlich einen Wechsel einzufordern. "Wozu machen wir Verträge, wenn acht Wochen später alles wieder Schall und Rauch ist?", sagte der Vertraute des HSV-Mäzens Klaus-Michael Kühne der Hamburger Morgenpost: "Das ist eine charakterliche Schweinerei, es klingt nach einem unerzogenen Jungen."

Tomas Rincon und Robert Tesche müssen den Hamburger SV dagegen verlassen. Die auslaufenden Verträge der beiden Profis werden nicht verlängert, teilte der Bundesligist mit.