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Hrubeschs 18 für die „Mission Rio“

 Horst Hrubesch hat sein Team für die Gold-Mission bei Olympia nominiert – die ganz großen Namen fehlen jedoch. Foto: powell/dpa
Horst Hrubesch hat sein Team für die Gold-Mission bei Olympia nominiert – die ganz großen Namen fehlen jedoch. Foto: powell/dpa FOTO: powell/dpa
Frankfurt. Die Zwillinge Lars und Sven Bender sind wieder vereint, Weltmeister Matthias Ginter kehrt nach Brasilien zurück, die größte Überraschung heißt aber Nils Petersen: Nach überaus schwierigen, wochenlangen Verhandlungen hat Horst Hrubesch sein Kaderpuzzle für das olympische Fußball-Turnier (4. bis 20. August) endlich vollendet. Die ganz großen Namen fehlen im 18-köpfigen Aufgebot jedoch. Hrubesch will bei der ersten Olympia-Teilnahme seit dem Bronze-Coup 1988 dennoch nach Gold greifen. "Wir fahren nach Brasilien, um jedes Spiel zu gewinnen", sagte er. Kapitän der Mannschaft ist Schalkes Leon Goretzka. Dabei ist wie erwartet auch Nationalspieler Julian Brandt von Bayer Leverkusen . sid

Die Zwillinge Lars und Sven Bender sind wieder vereint, Weltmeister Matthias Ginter kehrt nach Brasilien zurück, die größte Überraschung heißt aber Nils Petersen: Nach überaus schwierigen, wochenlangen Verhandlungen hat Horst Hrubesch sein Kaderpuzzle für das olympische Fußball-Turnier (4. bis 20. August) endlich vollendet. Die ganz großen Namen fehlen im 18-köpfigen Aufgebot jedoch. Hrubesch will bei der ersten Olympia-Teilnahme seit dem Bronze-Coup 1988 dennoch nach Gold greifen. "Wir fahren nach Brasilien, um jedes Spiel zu gewinnen", sagte er. Kapitän der Mannschaft ist Schalkes Leon Goretzka. Dabei ist wie erwartet auch Nationalspieler Julian Brandt von Bayer Leverkusen .

Während Gastgeber Brasilien auf Weltstar Neymar oder Südkorea auf Heung-Min Son setzen, fehlen im DFB-Aufgebot allerdings Namen mit internationaler Strahlkraft - gezwungenermaßen. Hrubeschs Personalpuzzle war mehr als knifflig. Die meisten Clubs sträubten sich. Jungstars wie Leroy Sané mussten bereits bei der EM ran, ältere Profis wie Philipp Lahm oder Miroslav Klose winkten ab.

Hrubesch musste die Bekanntgabe deshalb sogar um einen Tag verschieben. Seine Mannschaft biete dennoch "eine gute Mischung aus der aktuellen U21 und älteren Spielern", sagte er: "Die Qualität ist trotz der schwierigen Nominierung absolut top."



Die drei erlaubten "Oldie-Tickets" gingen an die Bender-Zwillinge und Petersen. Als Nummer eins fährt Torhüter Timo Horn (1. FC Köln) mit. In der Abwehr gelten Ginter, Jeremy Toljan und Niklas Süle (beide 1899 Hoffenheim) als gesetzt, im Mittelfeld neben den Benders und Kapitän Goretzka dessen Clubkollege Max Meyer. Im Sturm ruhen die Hoffnungen auf Davie Selke (RB Leipzig) - und auf Petersen.