| 22:04 Uhr

Hornets sichern Playoff-Teilnahme

 Benedikt Peters und Frederic Hellmann (re.), der gegen Ravensburg einen guten Tag erwischt und zwei Treffer erzielt hat, jubeln gemeinsam über den klaren Sieg. Foto: Marco Wille
Benedikt Peters und Frederic Hellmann (re.), der gegen Ravensburg einen guten Tag erwischt und zwei Treffer erzielt hat, jubeln gemeinsam über den klaren Sieg. Foto: Marco Wille FOTO: Marco Wille
Zweibrücken. Eishockey-Regionalliga: Der EHC Zweibrücken bleibt mit dem 14:4-Erfolg gegen Schlusslicht Ravensburg an der Spitze. Am kommenden Sonntag könnte das Team mit einem Sieg beim Verfolger in Heilbronn Platz eins perfekt machen. Svenja Hofer,David Betz

Der EHC Zweibrücken hat die Playoffs nun auch rechnerisch gesichert. Durch den 14:4 (5:3/4:0/5:1)-Heimsieg gegen Schlusslicht EV Ravensburg am Sonntagabend sind die Zweibrücker bei noch zwei ausstehenden Spielen der Hauptrunde in der Eishockey-Regionalliga Südwest vom derzeitigen Tabellenfünften Bietigheim-Bissingen nicht mehr einzuholen (wir berichteten). Ihre Tabellenführung wollen die Hornets nun bis zum Start in die Finalrunde behaupten, um dann mit der besten Ausgangsposition in die Playoffs zu starten. Selbst in der Hand haben sie das am kommenden Wochenende, wenn es gegen Verfolger EHC Eisbären Heilbronn geht, der mit vier Punkten und einem Spiel weniger Zweiter ist.

Eine Phase wie zu Beginn der Partie gegen Ravensburg dürfen sich die Zweibrücker dort allerdings nicht erlauben. "Die vielen Gegentreffer waren unnötig, so etwas darf uns auch in den Playoffs absolut nicht passieren", betonte EHC-Trainer Tomas Vodicka. "Das habe ich den Jungs auch nach dem ersten Drittel in der Kabine gesagt." Gegen das Schlusslicht, das mit gerade einmal neun Spielern plus Torwart angereist war, tat sich Vodickas Mannschaft im ersten Abschnitt nämlich recht schwer. Zumindest, was das verhindern von Gegentoren anging. Der schnellen 2:0-Führung durch Marc Lingenfelser, der nach seiner Schulterverletzung erstmals wieder im Einsatz war, und Benedikt Peters (2./3.) ließen die Gäste das 1:2 folgen (3.). Auch nach dem erneuten Doppelschlag zum 1:4 nach Treffern von Frederic Hellmann (8.) und Maximilian Dörr (9.) steckte der frech auftretende EV, der bereits am Freitag eine 0:9-Pleite gegen Heilbronn kassierte, nicht auf und verkürzte erneut. Bei einem weiteren Treffer von Peters hielt Maximilian Lenuweit die Gäste mit seinen zwei Treffern zum 3:5 zur Drittelpause noch im Rennen.

Ab dem zweiten Abschnitt wurde die Überlegenheit der Zweibrücker dann aber sehr deutlich. Den dünn besetzten Ravensburgern gingen die Kräfte aus. Zudem spielten die Hornets konzentrierter, sodass die Gäste kaum mehr vor dem Hornets-Gehäuse auftauchten. EV-Goalie Markus Leiprecht hatte ganz anders als sein Gegenüber Marcel Kappes alle Hände voll zu tun. Stephen Brüstle (23.), Lingenfelser (38.), Hellmann (35.), der neben seinen beiden eigenen Treffern an der Vorbereitung von sieben weiteren Toren beteiligt war, und Benedikt Peters (37.) mit einer schönen Einzelaktion erhöhten auf 9:3 - die Vorentscheidung. Das letzte Drittel verlief anschließend wenig spektakulär. Brüstle (43.), Ryan McDonald (59.) sowie zuvor dreimal Tom Tracy (48./56./59.) legten für die Hornets nach, Ravensburg kam nur noch zu einem Treffer durch Philipp Heckenberger (46.). In dem sehr fairen Spiel (10:4 Strafminuten) schossen sich die Zweibrücker warm für die schwere Auswärtsfahrt am kommenden Sonntag in Heilbronn, wo mit einem Sieg Platz eins perfekt gemacht werden könnte.



"Unser erstes Ziel war es, in die Playoffs zu kommen - und das haben wir geschafft", dämpfte Vodicka aber etwas die Euphorie. "Natürlich wollen wir auf Platz eins in die Playoffs gehen, aber wir müssen abwarten, was uns in Heilbronn erwartet".

Am Faschingssonntag folgt dann noch das letzte Hauptrundenspiel zuhause gegen den Schwenninger ERC.