| 20:13 Uhr

Hornets-Elf verliert unglücklich

Ravensburg/Zweibrücken. Ein Not-Team aus nur elf Spielern des EHC Zweibrücken war am Sonntag zum EV Ravensburg 1b gefahren. Statt sich ihrem Schicksal zu ergeben, zeigten die Hornets ihr Kämpferherz. Doch die seit Wochen von Krankheiten und Verletzungen gebeutelten Zweibrücker mussten doppelt enttäuscht aus Ravensburg abziehen. Knapp mit 4:5 (1:1/2:2:1) verloren sie das Spiel

Ravensburg/Zweibrücken. Ein Not-Team aus nur elf Spielern des EHC Zweibrücken war am Sonntag zum EV Ravensburg 1b gefahren. Statt sich ihrem Schicksal zu ergeben, zeigten die Hornets ihr Kämpferherz. Doch die seit Wochen von Krankheiten und Verletzungen gebeutelten Zweibrücker mussten doppelt enttäuscht aus Ravensburg abziehen. Knapp mit 4:5 (1:1/2:2:1) verloren sie das Spiel. Und kurz nach dem Anpfiff des ersten Drittels musste Florian Creuzburg nach einem Check mit einer Schulterverletzung vom Eis, zudem verdrehte sich der lange verletzte Heiko Homberg das Knie und schleppte sich geplagt von starken Schmerzen über die Zeit. Dennoch erspielte sich der EHCZ ein Übergewicht und die Sturmreihe mit Lukas Srnka, André Nunold und Jozef Rekem hatte eine Reihe von besten Torchancen, scheiterte jedoch immer wieder am starken Ravensburger Torhüter Mathias Nemec. Vier Mal ausgeglichenDie Gastgeber machten ihre Sache besser und gingen nach einem Konter durch Manuel Fehr (8.) in Führung, die Srnka vier Minuten später egalisierte. Auch das zweite Drittel beherrschten die Zweibrücker. Das Ergebnis blieb das gleiche. Ravensburg ging in der 26. Minute erneut in Führung. Angeführt von Trainer Radovan Pastorek kämpften die Hornets und ernteten mit dem 2:2 durch Srnka (26.) den Lohn. Das gleiche Spiel wiederholte sich noch einmal. Miller (29.) schoss die Gastgeber erneut in Führung, Pastorek (38.) glich aus.Im letzten Drittel ein neuerliches Déjà-vu: Zuerst hielt Steven Teucke einen Penalty, doch kurze Zeit später erzielte der Ravensburger Mario Heckenberger (54) das 4:3. Mit einem Kraftakt gelang Zweibrücken das erneute Remis. André Nunold erkämpfte sich den Puck, wurde jedoch vorm Ravensburger Tor gefoult. Den fälligen Penalty versenkte Jozef Rekem (54.). Den Schlusspunkt zum 5:4-Endstand für Ravensburg setzte Manuel Fehr drei Minuten vor dem Ende. Ein unschönes Nachspiel gibt es für die Hornets außerdem: Teucke (Rauferei) und Srnka erhielten jeweils eine Matchstrafe und fehlen im nächsten Spiel am Freitag beim EHC Heilbronn (20 Uhr). ulz