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Hornets brechen im zweiten Drittel ein

 Ein desaströses Drittel hat Marcel Kappes und den EHC Zweibrücken in Bietigheim auf die Verliererstraße gebracht. Foto: Wittenmeier
Ein desaströses Drittel hat Marcel Kappes und den EHC Zweibrücken in Bietigheim auf die Verliererstraße gebracht. Foto: Wittenmeier FOTO: Wittenmeier
Zweibrücken/Bietigheim. Wieder hat ein total verpatztes Drittel dem EHC Zweibrücken mögliche Punkte gekostet. Bei den Bietigheim Steelers 1b unterlagen die Hornets am Freitag mit 3:9 und verlieren immer mehr den Anschluss an die Playoff-Plätze. Von Merkur-Mitarbeiter Martin Wittenmeier

Der EHC Zweibrücken hat sein letztes Auswärtsspiel im Kalenderjahr 2013 bei den Bietigheim Steelers 1b am Freitagabend mit 3:9 (1:2/0:5/2:2) verloren. Knackpunkt für die Niederlage war das schwache zweite Drittel der Hornets. Hier kassierte man binnen zehn Minuten gleich fünf Gegentore. Der Negativlauf der letzten Wochen setzt sich damit fort. Für die Mannschaft von Trainer Richard Drewniak war es die sechste Liga-Pleite hintereinander

Bei der Reserve des Zweitligisten aus Bietigheim gelang es den Hornets nur in der Anfangsphase dagegenzuhalten. Den frühen Führungstreffer der Hausherren durch Phillip Dretar (5.), egalisierte Tomas Vodicka vier Minuten später auf Zuspiel von Teamkollege Lukas Srnka. Kurz vor der Pausensirene brachte Nicholas Rodriguez die Steelers erneut in Front.

Im zweiten Abschnitt brachen dann, wieder mal, alle Dämme in der Hornets-Defensive. Die Gastgeber bestimmten das Spiel jetzt völlig und nahmen das Zweibrücker Tor unter Dauerbeschuss. Quasi im Minutentakt schlug es im Kasten von Marcel Kappes ein, jeder Bietigheimer durfte mal. Nach dem 3:1 durch Angreifer Pierre Dumont (26.), trugen sich auch noch Andrej Kaufmann (27.), Phillip Dretar (32.) mit seinem zweiten Treffer, Timo Heintz (34.) und Lukas Fröhlich (36.) in die Torschützenliste ein. Mit einem aussichtslosen 1:7-Rückstand ging es für den EHC in die zweite Pause.

In den letzten zwanzig Minuten nahmen die Steelers dann etwas Tempo aus der Partie. Die Zweibrücker agierten wieder offensiver und erspielten sich jetzt einige Torgelegenheiten. Tim Amend (45.) netzte einen Pass von Bernd Hartfelder zum 2:7 ein. In der Folge tat sich vor beiden Toren wenig. Bietigheim verwaltete den Vorsprung, ohne nochmals ernsthaft in Gefahr zu geraten. Marco Windisch stellte fünf Minuten vor dem Ende den alten Sechs-Tore-Abstand wieder her, ehe die Hornets wieder an der Reihe waren. Eine Kombination mit Radovan Pastorek und Tomas Vodicka schloss Torjäger Lukas Srnka (56.) sehenswert ab.

Den Schlusspunkt markierten dann wieder die Hausherren. 48 Sekunden vor der Sirene traf Windisch zum 9:3.