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Hertha und Ingolstadt zittern sich in die nächste Pokalrunde

Aue/Regensburg. Hertha BSC hat nach dem verpassten Einzug in die Europa League eine weitere Bauchladung im nationalen Pokalwettbewerb haarscharf vermieden. Der Fußball-Bundesligist setzte sich gestern Abend im Erstrundenspiel beim Drittliga-Tabellenführer Jahn Regensburg mit 5:3 im Elfmeterschießen durch. dpa/sid

Salomon Kalou verwandelte den letzten Elfmeter, nachdem zuvor Hertha-Torwart Rune Jarstein den Schuss von Marcel Horfrath parieren konnte. Nach 120 Minuten hatte es vor 12 526 Zuschauern 1:1 (1:1, 0:0) gestanden. Mitchell Weiser konnte erst in der 83. Minue die 1:0-Führung der Hausherren durch Abwehrspieler Alexander Nadzik (51.) ausgleichen. Auch Markus Kauczinski ist bei seinem Debüt als Trainer des Fußball-Bundesligisten FC Ingolstadt einer Blamage nur knapp entgangen. Das Team des 46-Jährigen, der Nachfolger von Hasenhüttl (jetzt RB Leipzig) ist, setzte sich in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Zweitliga-Aufsteiger Ergebirge Aue erst im Elfmeterschießen mit 8:7 durch. In 120 größtenteils langweiligen Minuten waren zuvor keine Tore gefallen. Im Elfmeterschießen trafen dafür dann die ersten 14 Schützen. Nachdem Aues Nicky Adler an den Außenpfosten geschossen hatte, brachte Tobias Levels Ingolstadt in die zweite Runde.