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Hertha BSC: Pantelic und Woronin verlassen den Hauptstadt-Club

Berlin. Im Sonder-Flieger zurück vom 4:0-Desaster in Karlsruhe herrschte noch Entsetzen und Totenstille. Am Tag danach zwangen sich die Protagonisten von Hertha BSC wieder zum Optimismus

Berlin. Im Sonder-Flieger zurück vom 4:0-Desaster in Karlsruhe herrschte noch Entsetzen und Totenstille. Am Tag danach zwangen sich die Protagonisten von Hertha BSC wieder zum Optimismus. "Wir werden sicher mit etwas Abstand insbesondere wieder das Positive sehen", erklärte ein "emotional aufgewühlter" Manager Dieter Hoeneß, nachdem sein Team die 20-Millionen-Euro-Chance fast willenlos in den Sand gesetzt hatte. "Natürlich hätten wir uns das anders vorgestellt", sagte Andrej Woronin am Sonntag bei der Mitgliederversammlung des Berliner Fußball-Bundesligisten. Genau wie Top-Torjäger Marko Pantelic, der in 113 Spielen 45 Liga-Tore erzielte, wurde der ukrainische Leihstürmer offiziell verabschiedet und trotz des deprimierenden Saison-Endes von 666 Teilnehmern im Berliner ICC lautstark gefeiert. Statt Champions League nun quälende Qualifikation in der Europa League, statt Euphorie strikte Sparpolitik: "Die Gesamtgefühls-Lage ist einfach enttäuschend. Da steht immer sehr, sehr viel auf dem Spiel in so einer Begegnung: Sportliches, Wirtschaftliches und auch das Ansehen des Vereins", sagte ein blass wirkender Hoeneß. dpa