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Hertha BSC braucht zur Rettung auch noch Heimsiege

Berlin. Ein Hauch von Hoffnung lag wieder in der Berliner Frühlingsluft, doch am Tag nach der Überraschung von Wolfsburg wollte bei Hertha von neuen Glücksgefühlen niemand etwas wissen. "Wir haben es 2010 noch nicht geschafft, nach einem Auswärtssieg nachzulegen

Berlin. Ein Hauch von Hoffnung lag wieder in der Berliner Frühlingsluft, doch am Tag nach der Überraschung von Wolfsburg wollte bei Hertha von neuen Glücksgefühlen niemand etwas wissen. "Wir haben es 2010 noch nicht geschafft, nach einem Auswärtssieg nachzulegen. Das ist unsere Aufgabe gegen Dortmund, endlich ein Heimspiel zu gewinnen", richtete Manager Michael Preetz den Blick nach vorn. Auch Hertha-Chefcoach Friedhelm Funkel wollte sich nicht lange mit dem schier unglaublichen 5:1-Sieg beim Meister Wolfsburg aufhalten: "Wir haben bislang kein Heimspiel gewonnen - das ist desaströs. Diese Serie müssen wir jetzt durchbrechen." Kapitän Arne Friedrich, der nach der heftigen Kritik an Spielern und Trainer nach der Pleite gegen Nürnberg beim VfL 90 Minuten lang vornweg marschiert war, verwies auf die weiter schwierige Tabellen-Situation und den Rückstand auf Relegationsplatz 16: "Fünf Punkte sind noch immer unheimlich viel." Zumindest aber haben die Berliner in Wolfsburg endlich auch auf dem Feld bewiesen, was sie sonst nur verbal verbreitet hatten. dpa