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Fußball-Bundesliga
Hertha blendet Trainerwechsel beim HSV aus

Berlin. (dpa) Hertha-Trainer Pal Dardai will sich mit den neuesten Veränderungen beim nächsten Gegner Hamburger SV nicht weiter beschäftigen, sieht sich und sein Team aber gerüstet. „Vielleicht ist es auch gut für uns. Wir sind fokussiert auf unser Training, auf unsere Automatismen“, sagte der Ungar zwei Tage vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag beim Tabellenvorletzten HSV.

Natürlich habe er sich mit seinem Trainerstab über den neuen Gäste-Trainer Christian Titz und dessen Profil sowie Spielsystem als U21-Coach informiert, bemerkte Dardai. „Wir sind gut vorbereitet. Aber das ist Nachwuchsfußball, Profifußball ist anders“, ergänzte der Berliner Fußballlehrer zu seinem neuen Kollegen. Der HSV hatte sich am Montag von Chefcoach Bernd Hollerbach getrennt.

Der Tabellen-Elfte Hertha (32 Punkte) musste zuletzt nach vier Spielen ohne Sieg und eigenes Tor sowie einem fehlenden Heimsieg 2018 mit Unmutsbekundungen der eigenen Fans leben. Dardai sieht aber positive Zeichen für eine Wende. Möglicherweise rückt Stürmer Julian Schieber erstmals seit einem im Februar 2017 erlittenen Knorpelschaden wieder in den Profikader.