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Heldt kritisiert Nachfolger Heidel

München. André Breitenreiter hatte schon vor dem 0:3 bei Bayern München keine Lust mehr auf die Fragen zu seiner Zukunft, Manager Horst Heldt war nach der Niederlage sichtlich genervt und kritisierte erstmals sogar seinen Nachfolger Christian Heidel scharf. sid

"Es ist nicht in Ordnung, dass Leute, die noch nicht auf Schalke sind, über Schalke reden. Ich erbitte mir endlich mal Ruhe für den Endspurt", sagte Heldt wütend. Wer diese Diskussionen über den Trainer führe, "sollte die Klappe halten". Anstatt das dritte Spiel in Folge ohne Sieg und die prekäre Situation im Kampf um die Europacup-Plätze zu analysieren, sah sich der 46-Jährige erneut mit Fragen zum umstrittenen Breitenreiter konfrontiert. So soll Augsburgs Coach Markus Weinzierl im Sommer die Verantwortung auf Schalke übernehmen, auch wenn Breitenreiter einen Vertrag bis 2017 besitzt.

Heidel, noch verantwortlich in Mainz und künftig Vorstand Sport auf Schalke, hatte unlängst eingeräumt, sich schon mit den Königsblauen zu beschäftigen. Breitenreiter soll laut Medienberichten keine Zukunft bei S04 mehr haben. "Ich bin Schalke-Trainer, und das werde ich auch in der nächsten Saison sein", sagte der 42-Jährige. Die Quittung für den mutlosen Auftritt erhielt Schalke nach dem Wechsel, als Robert Lewandowski (54. und 65.) sowie Arturo Vidal (73.) für die keineswegs überzeugenden Münchner trafen.