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Harte Welle: Werder suspendiert auch Jensen

Bremen. Bei Werder Bremen wird es für die Profis ungemütlicher. Der Fußball-Bundesligist stellte gestern Mittelfeldspieler Daniel Jensen (Foto: dpa) nach dessen Kritik an Trainer Thomas Schaaf frei. Der 31-Jährigei, dessen Vertrag ohnehin zum 30. Juni ausläuft, hatte Schaaf unter anderem fehlenden Respekt vorgeworfen

Bremen. Bei Werder Bremen wird es für die Profis ungemütlicher. Der Fußball-Bundesligist stellte gestern Mittelfeldspieler Daniel Jensen (Foto: dpa) nach dessen Kritik an Trainer Thomas Schaaf frei. Der 31-Jährigei, dessen Vertrag ohnehin zum 30. Juni ausläuft, hatte Schaaf unter anderem fehlenden Respekt vorgeworfen. Der Trainer hatte den zuvor lange verletzten Jensen am vergangenen Samstag nicht für die Partie gegen Borussia Dortmund (2:0) nominiert. Und das, obwohl Schaaf zu wenig Spieler hatte - unter anderem wegen der Suspendierung von Marko Arnautovic. Der Stürmer war "aus disziplinarischen Gründen" nicht für das Spiel gegen den deutschen Meister aufgestellt worden. Er soll nachts um die Häuser gezogen sein."Das war ein Schlag ins Gesicht, ein Stich ins Herz", hatte Jensen mit Blick auf die Nichtnominierung geklagt. Für den Dänen wäre die Partie gegen Dortmund nach sieben Jahren in Bremen die letzte Einsatzmöglichkeit vor heimischem Publikum gewesen. "Wir wollten ihm die Möglichkeit geben, dass er sich einen neuen Verein suchen kann", begründete Clubchef Klaus Allofs die Freistellung. Auf Nachfrage erklärte er, dass "ein Zusammenhang mit seinen Äußerungen" bestehe.

Unterdessen scheint der Wechsel von Mehmet Ekici zu Werder so gut wie perfekt. Bayern München, bei dem der 21-Jährige bis 2012 unter Vertrag ist, und Bremen seien sich in den Verhandlungen näher gekommen, sagte Roland Jeromin, Berater des Mittelfeldspielers, der bis zum Ende dieser Saison an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen ist: "Aber es müssen noch einige vertragliche Details geklärt werden." Die Ablöse für den türkischen Nationalspieler soll bei fünf Millionen Euro liegen. Der Mittelfeldspieler absolvierte bei den Franken seine ersten 31 Bundesligaspiele, in denen er drei Tore erzielte und neun weitere auflegte. dpa