| 23:31 Uhr

Noch keine Homogenität
Handballerinnen vor WM mit Personalsorgen

Leverkusen. Zehn Tage vor dem WM-Auftakt gegen Kamerun plagen die deutschen Handballerinnen Personalsorgen. „Wir können derzeit nicht von einer Homogenität sprechen, weil einige Spielerinnen nur individuell trainieren können“, sagte Bundestrainer Michael Biegler in Leverkusen. Zu den angeschlagenen Spielerinnen gehören Kapitän Anna Loerper und Frankreich-Legionärin Xenia Smits.

Zehn Tage vor dem WM-Auftakt gegen Kamerun plagen die deutschen Handballerinnen Personalsorgen. „Wir können derzeit nicht von einer Homogenität sprechen, weil einige Spielerinnen nur individuell trainieren können“, sagte Bundestrainer Michael Biegler in Leverkusen. Zu den angeschlagenen Spielerinnen gehören Kapitän Anna Loerper und Frankreich-Legionärin Xenia Smits.

Biegler wird daher für die abschließenden Test-Länderspiele am Freitag in der Slowakei und am Samstag gegen Island zwei verschiedene Aufgebote benennen. „Alle fitten Spielerinnen werden mit dem Bus nach Bratislava reisen“, kündigte Biegler an. Der Rest des 28-köpfigen Aufgebots bleibe in Leverkusen und werde dort am Freitag trainieren. Biegler gab sich aber zuversichtlich, bis zur WM alle Spielerinnen fit zu bekommen. „Ich bin sicher, dass wir über die Ziellinie kommen.“ Für ihn und Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld ist das Turnier im eigenen Land der Abschluss eines 20-monatigen Projektes. Nach der WM übernimmt der Niederländer Henk Groener das DHB-Team, Biegler betreut ab Januar den Männer-Bundesligisten DHfK Leipzig.