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Handball: Kiel empfängt die Löwen, HSV gegen Titelverteidiger Ciudad

Kiel. "Zebras" gegen "Löwen" - die nach Nationalpark klingende Begegnung birgt im Halbfinale der Handball-Champions-League besondere Brisanz. Die Verantwortlichen des THW Kiel und der Rhein-Neckar Löwen heizten das Duell mit Aussagen zur angeblichen Manipulationsaffäre um die Norddeutschen an

Kiel. "Zebras" gegen "Löwen" - die nach Nationalpark klingende Begegnung birgt im Halbfinale der Handball-Champions-League besondere Brisanz. Die Verantwortlichen des THW Kiel und der Rhein-Neckar Löwen heizten das Duell mit Aussagen zur angeblichen Manipulationsaffäre um die Norddeutschen an. Die sportliche Fortsetzung des verbalen Schlagabtauschs besorgen die Akteure auf dem Parkett. "Ich wünsche mir einen Hexenkessel wie gegen Zagreb", sagte "Zebra"-Kapitän Stefan Lövgren. "Die Löwen haben nichts zu verlieren und können befreit aufspielen." Die Mannheimer üben sich in freundlicher Zurückhaltung: Ex-Nationalspieler Christian Schwarzer aus Niederwürzbach will nur über das Sportliche sprechen: "An den Dingen drumherum sind wir nicht interessiert."Im zweiten Semifinale empfängt der HSV Hamburg bereits am Samstag (Eurosport, 16.45 Uhr live) den spanischen Titelverteidiger Ciudad Real. Mit Tränen in den Augen verließ HSV-Kapitän Guillaume Gille im vergangenen Jahr nach dem 32:26-Erfolg gegen Ciudad das Feld. Nach dem 27:34 im ersten Spiel waren die Hanseaten ausgeschieden. Gille sinnt nun nach Revanche: "Darauf haben wir ein Jahr hingearbeitet", sagte der Franzose. Ciudad-Trainer Talant Dujshebaev: "Der HSV ist das stärkste Team der Welt - auf einer Stufe mit Kiel und uns."dpa