| 20:20 Uhr

Gutes fußballerisches Niveau geboten

 Zweikampf im Spiel um Platz drei zwischen Daniel Nieder (links) vom SVN und Maximilian Bernhardt (JFV Zweibrücken). Foto: mw
Zweikampf im Spiel um Platz drei zwischen Daniel Nieder (links) vom SVN und Maximilian Bernhardt (JFV Zweibrücken). Foto: mw
Contwig. "Keine sinnlose Bolzerei, sondern ein Turnier auf fußballerisch gutem Niveau", so beschrieb Albert Schley, der Spielleiter des Kreisjugendausschusses das C-Jugend-Futsalturnier in der Sporthalle der Gesamtschule in Contwig (wir berichteten)

Contwig. "Keine sinnlose Bolzerei, sondern ein Turnier auf fußballerisch gutem Niveau", so beschrieb Albert Schley, der Spielleiter des Kreisjugendausschusses das C-Jugend-Futsalturnier in der Sporthalle der Gesamtschule in Contwig (wir berichteten). 16 Mannschaften spielten in vier Vorrundengruppen um den Turniersieg, im vom Deutschen Fußball Bund (DFB) geförderten, weniger körperbetonten Art des Budenzaubers. Mit einem etwas kleineren und im Sprungverhalten reduzierten Ball suchten vier Feldspieler und ein Torwart den größten Erfolg. Beim Futsal steht weniger die Körperbetontheit im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Schnelligkeit und Technik. Begeht eine Mannschaft fünf Fouls in einem Spiel, so wird dieses Vergehen mit einem Strafstoß aus sechs Metern auf das Handballtor des Gegners geahndet. "Diese Variante des Hallenfußballs wurde extra eingeführt, da in den letzten Jahren das überharte Einsteigen in Zweikämpfe bei Jugendturnieren dramatisch zugenommen hat", erklärte Klaus May, von der gastgebenden Mannschaft des Juniorenförderverein (JFV) Zweibrücken. Albert Schley bescheinigte den Jugendfußballern ein tolles Turnier, das fair über die Bühne ging. DFB-Schiedsrichter Ingo Hess konnte den Worten des Spielleiters nur beipflichten. "Alle Mannschaften hielten sich grundsätzlich an die Regeln. Bis auf drei Gelbe Karten mussten meinen beiden Kollegen und ich kaum einschreiten. Diese klar abgesteckten Regeln sorgen auch bei den Zuschauern für Ruhe und weniger Gemeckere an den Unparteiischen", so Hess.Größere Ausgeglichenheit Aber nicht nur für mehr Fairness, sondern auch für mehr Ausgeglichenheit unter den Mannschaften sorgt das neue Regelwerk. So schaffte es die unterklassigste Mannschaft, der SV Lemberg, sogar bis ins Finale. Auf dem Weg dahin sorgten sie bereits im Viertelfinale für Aufsehen, als sie die favorisierte SG Holzland aus dem Turnier warfen. "Mit einem überragenden Torwart, der drei von fünf Sechsmetern hielt und technisch tollen Kombinationen hat sich der SV Lemberg hier hervorragend präsentiert", sagte Albert Schley. Lediglich der C 1-Jugendmannschaft des SC Hauenstein mussten sie sich mit zwei Toren Differenz geschlagen geben. Bei einer 1:0-Führung von Hauenstein riskierten die Lemberger alles, indem sie kurz vor Spielende sogar ihren Torwart mit in den Angriff beorderten. Dabei leisteten sie sich einen Ballverlust, den Mirco Weis eiskalt ausnutzte und den Ball ins leere Tor schob. Vorher hatte sich der Gastgeber, der JFV Zweibrücken, mit einem klaren 6:1 gegen die Konkurrenz aus Niederauerbach im Kampf um Platz drei durchgesetzt. mw



Auf einen BlickErgebnisse Futsal-Kreismeisterschaft: Viertelfinale: FK Pirmasens - SVN Zweibrücken I 0:1; JFV Zweibrücken - SVN Zweibrücken II 1:0; SC Hauenstein I - SV Hermersberg I 1:0; Sg Grenzland I - SV Lemberg 1:4 (nach Sechsmeterschießen); Halbfinale: SVN Zweibrücken I - SC Hauenstein I 0:1; JFV Zweibrücken I - SV Lemberg 1:3; Spiel um Platz drei: SVN Zweibrücken I - JFV Zweibrücken I 1:6; Finale: SC Hauenstein - SV Lemberg 2:0Platzierungen: 1. SC Hauenstein I, 2. SV Lemberg, 3. JFV Zweibrücken I, 4. SVN Zweibrücken I. mw