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Gummersbach holt den EHF-Pokal, Kiel und Nordhorn scheitern

Gummersbach. Gestern Abend hat der VfL Gummersbach als einziger der drei deutschen Finalisten die Chance auf einen Handball-Europacup-Triumph genutzt. Das Hinspiel im EHF-Pokal gegen Gorenje Velenje hatte der VfL mit 29:28 gewonnen. Das Rückspiel gewann der VfL nun mit 26:22 (16:8). Für den zwölfmaligen deutschen Meister ist es der erste internationale Titel seit 26 Jahren

Gummersbach. Gestern Abend hat der VfL Gummersbach als einziger der drei deutschen Finalisten die Chance auf einen Handball-Europacup-Triumph genutzt. Das Hinspiel im EHF-Pokal gegen Gorenje Velenje hatte der VfL mit 29:28 gewonnen. Das Rückspiel gewann der VfL nun mit 26:22 (16:8). Für den zwölfmaligen deutschen Meister ist es der erste internationale Titel seit 26 Jahren. Erfolgreichste Werfer für den fünfmaligen Europacup-Gewinner der Landesmeister waren Momir Ilic und Vedran Zrnic mit je sieben Toren. Trostpreise statt Trophäen gab es für den THW Kiel und die HSG Nordhorn. Vor allem der THW musste eine bittere Pleite einstecken: Im Final-Rückspiel verlor der THW am Sonntag bei Ciudad Real mit 27:33 (14:13). Der Fünf-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel war zu wenig. Der THW verpasste seinen zweiten Champions-League-Sieg nach 2007 und vergab die Chance, nach Meisterschafts- und DHB-Pokalgewinn eine von Manipulations-Affären überschattete Saison sportlich zu veredeln. Am Vortag hatte die HSG Nordhorn im Rückspiel des Europacups der Pokalsieger bei Pevafersa Valladolid mit 23:24 (10:15) verloren und wegen der weniger erzielten Auswärtstore nach dem 31:30 im Hinspiel den Pott aus der Hand gegeben. dpa