| 23:12 Uhr

Grindel in Top-Gremien gewählt

Helsinki. (dpa) Nach der vorläufigen Krönung seiner Blitzkarriere nickte Reinhard Grindel kurz in die Runde und nahm stolz die Gratulationen der europäischen Top-Funktionäre entgegen. Binnen nur zwei Minuten wurde der DFB-Präsident beim Uefa-Kongress in Helsinki in zwei internationale Spitzengremien sowie danach sogar zum Uefa-Vizepräsidenten gewählt - und richtete schnell den Blick auf das wichtigste Projekt des Deutschen Fußball-Bundes. "Natürlich ist das ein guter Rückenwind für unsere Bemühungen, die Euro 2024 austragen zu können", sagte Grindel am Mittwoch nach dem Treffen der 55 Mitgliedsverbände der Europäischen Fußball-Union. "Dieses Vertrauen des Kongresses ist bemerkenswert."

(dpa) Nach der vorläufigen Krönung seiner Blitzkarriere nickte Reinhard Grindel kurz in die Runde und nahm stolz die Gratulationen der europäischen Top-Funktionäre entgegen. Binnen nur zwei Minuten wurde der DFB-Präsident beim Uefa-Kongress in Helsinki in zwei internationale Spitzengremien sowie danach sogar zum Uefa-Vizepräsidenten gewählt - und richtete schnell den Blick auf das wichtigste Projekt des Deutschen Fußball-Bundes. "Natürlich ist das ein guter Rückenwind für unsere Bemühungen, die Euro 2024 austragen zu können", sagte Grindel am Mittwoch nach dem Treffen der 55 Mitgliedsverbände der Europäischen Fußball-Union. "Dieses Vertrauen des Kongresses ist bemerkenswert."

Ein Jahr nach seinem Aufstieg zum DFB-Chef schaffte Grindel den Sprung ins Uefa-Exekutivkomitee und das Fifa-Council. "Es ist richtig und wichtig, dass der größte Fußball-Fachverband der Welt in diesen Gremien vertreten ist und damit seine Sichtweise einbringen kann", sagte DFL-Präsident Reinhard Rauball.

Bei der Wahl für acht freie Plätze in der Uefa-Regierung erhielt Grindel die fünftmeisten Stimmen der elf angetretenen Kandidaten. Insgesamt votierten beim Treffen der 55 Mitgliedsverbände 44 Vertreter für den früheren Bundestagsabgeordneten Grindel.



Für den erwarteten Einzug ins Fifa-Council hatte Grindel keinen Gegenkandidaten.