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Fußball-Bundesliga
Neuausrichtung soll wohl mit Rose passieren

 Der deutsche Trainer Marco Rose hat beim FC Red Bull Salzburg eine Ausstiegsklausel.
Der deutsche Trainer Marco Rose hat beim FC Red Bull Salzburg eine Ausstiegsklausel. FOTO: dpa / Krugfoto
Mönchengladbach. Der Trainer des FC Red Bull Salzburg ist begehrt. Mönchengladbach will ihn, Wolfsburg kriegt ihn nicht. dpa

Marco Rose für Dieter Hecking: So könnte die strategische Neuausrichtung bei Borussia Mönchengladbach aussehen. Der Trainer des österreichischen Fußball-Meisters FC Red Bull Salzburg gilt bei der Suche nach einem Hecking-Nachfolger als perfekter Kandidat. Der gebürtige Leipziger ist 42 Jahre alt, gilt als cool, sachlich und erfolgsorientiert. Und er hat eine Klausel, die ihm einen Ausstieg in diesem Sommer ermöglicht – gegen die Zahlung einer Ablöse, die nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA drei Millionen Euro betragen soll.

Was könnte Eberl mit Rose vorschweben? Ein Stück weit wolle sich die Borussia für die Zukunft neu aufstellen: „Wir müssen Dinge in diesem Club neu strukturieren.“ Das ist nachvollziehbar, weil der Bundesligist nach neunten Plätzen in den Spielzeiten 2016/2017 und 2017/2018 ein dauerhaft höheres Level auf Europacup-Niveau erreichen möchte. Der gedankliche Prozess in Eberl reifte „über die vergangenen Wochen“, ehe sich der 45-Jährige in der Länderspielpause final entschied, was er intern vorschlagen wollte: einen Neubeginn ohne Hecking, dessen Kontrakt erst im November bis ins Jahr 2020 verlängert worden war.

Naiv sei er nicht, betonte Eberl, als er die Trennung von Hecking verkündete. Logisch: Wenn sich ein Verein für ein solches Vorgehen entscheidet, müssen die Verhandlungen längst so weit vorangeschritten sein, dass eigentlich nur noch Unterschriften fehlen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Rose an den Niederrhein kommt, dürfte groß sein.



Nach übereinstimmenden Medienberichten wird Rose nicht neuer Trainer und Nachfolger von Bruno Labbadia beim VfL Wolfsburg. Lange Zeit galt er als Top-Kandidat von Wolfsburgs Sportchef Jörg Schmadtke. Der bestätigte auch, dass man sich mit Rose beschäftigt habe. Schmadtke ließ jedoch wissen, dass Rose „bei mehreren Clubs für Interesse zu sorgen scheint“. Darunter soll auch der FC Schalke 04 sein. Jedenfalls hat Rose mehrere Optionen. „Ich glaube, dass man das nicht so oft in seiner Karriere hat, dass man viele Anfragen hat und dann auch viele Möglichkeiten“, sagte er.