| 23:31 Uhr

Leichtathletik-Diamond-League
Gatlin zu langsam, auch Holzdeppe noch nicht in Form

Shanghai. Justin Gatlin hat einen Stotterstart ins Sprintjahr eins nach Usain Bolt hingelegt. Während beim Diamond-League-Meeting in Shanghai aus deutscher Sicht lediglich Hürdensprint-Europameisterin Cindy Roleder überzeugte, lief der umstrittene 100-Meter-Weltmeister Gatlin nur auf Platz sieben. Der 36 Jahre alte Amerikaner, zwei Mal als Doper überführt, rannte im strömenden Regen schwache 10,20 Sekunden und ließ beim ersten größeren Rennen nach dem Rücktritt seines Erzrivalen Bolt jede Leichtigkeit vermissen. Bei leichtem Gegenwind siegte überraschend der Brite Reece Prescod in 10,04 Sekunden vor den Chinesen Su Bingtian (10,05) und Xie Zhenye (10,17). Gatlin hatte bei der WM 2017 in London die Siegesserie Bolts beendet.

Justin Gatlin hat einen Stotterstart ins Sprintjahr eins nach Usain Bolt hingelegt. Während beim Diamond-League-Meeting in Shanghai aus deutscher Sicht lediglich Hürdensprint-Europameisterin Cindy Roleder überzeugte, lief der umstrittene 100-Meter-Weltmeister Gatlin nur auf Platz sieben. Der 36 Jahre alte Amerikaner, zwei Mal als Doper überführt, rannte im strömenden Regen schwache 10,20 Sekunden und ließ beim ersten größeren Rennen nach dem Rücktritt seines Erzrivalen Bolt jede Leichtigkeit vermissen. Bei leichtem Gegenwind siegte überraschend der Brite Reece Prescod in 10,04 Sekunden vor den Chinesen Su Bingtian (10,05) und Xie Zhenye (10,17). Gatlin hatte bei der WM 2017 in London die Siegesserie Bolts beendet.

Roleder feierte hingegen einen sehr soliden Saisoneinstand. Die 28-Jährige kam über 100 Meter Hürden in 12,81 Sekunden zwar nur auf den siebten Platz, allerdings war auch ein bärenstarkes US-Quartett am Start. Olympiasiegerin Brianna McNeal führte in 12,50 Sekunden den Vierfachsieg an. Im Stabhochsprung kam Ex-Weltmeister Raphael Holzdeppe eine Woche vor dem Pfingstsportfest in Rehlingen nicht über 5,61 Meter hinaus und hatte als Siebter mit dem Sieg nichts zu tun. Diesen sicherte sich der Franzose Renaud Lavillenie (5,81).