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Trainingsauftakt
Gute Saison zu gutem Ende führen

 Für Konstantinos Neofytos (vorne) und seine Kollegen vom FC Homburg ging es gestern Nachmittag zum Trainingsauftakt nach der Winterpause erstmal ins Fitnessstudio.
Für Konstantinos Neofytos (vorne) und seine Kollegen vom FC Homburg ging es gestern Nachmittag zum Trainingsauftakt nach der Winterpause erstmal ins Fitnessstudio. FOTO: Markus Hagen
Homburg. Ohne Veränderungen im Kader ist Fußball-Regionalligist FC Homburg gestern in die Vorbereitung auf die Restsaison gestartet. Für die sich Jürgen Luginger viel vorgenommen hat. Von Markus Hagen

Bälle gab es gestern Nachmittag noch keine zu sehen. Die blieben im Materialraum unter der Haupttribüne des Homburger Waldstadions. Statt sich mit einem lockeren Training mit viel Ballarbeit und Spiel auf den Rest der Rückrunde vorzubereiten, verzichtete der Trainer des Fußball-Regionalligisten FC Homburg, Jürgen Luginger, bei der ersten Einheit auf die Arbeit auf dem Platz. Stattdessen ging es nach der Winterpause am Nachmittag zur ersten Einheit ins Fitnessstudio.

„Bis zum ersten Punktspiel am 23. Februar gegen Astoria Walldorf haben wir noch viel Zeit“, wird Luginger in der ersten Trainingswoche zunächst vor allem Wert auf die Fitness und Kondition legen. „Eine Einheit mit Ball soll zur Abwechslung aber dazwischen liegen.“ Einige Stunden werden nun in den kommenden Tagen für die 24 Spieler des FCH-Kaders im Kraftraum und bei Laufeinheiten auf der Tartanbahn sowie in den Wäldern rund um das Waldstadion anstehen.

In den zurückliegenden fünf Wochen seit dem letzten Regionalligaspiel – dem 0:2 bei der SV Elversberg – konnten sich die Profis der Grün-Weißen keinesfalls auf die faule Haut legen. Jeder Spieler bekam einen Trainingsplan mit nach Hause. „Ganz bei null kann man nicht anfangen“, wird Luginger heute bei einem Laktattest im Waldstadion überprüfen, mit welchem Fitnesszustand seine Spieler das Training wieder aufgenommen haben.



Während Jaron Schäfer nach einer Knorpel-Operation am Knie und auch Neuzugang Daniel Di Gregorio nach einer Operation am Kreuzband bis Saisonende nicht spielen werden, hofft Luginger, dass Bernd Rosinger schon in drei Wochen wieder das Teamtraining aufnehmen kann. Der Stürmer wurde wegen einer Knochenabsplitterung am Sprunggelenk operiert und befindet sich zurzeit in Reha. Personelle Veränderungen im Kader seien derzeit nicht geplant. „Sicherlich könnte sich das täglich ändern, wenn uns zum Beispiel ein Spieler verlassen will oder sich einer anbietet, der uns über die Saison hinaus verstärken kann“, betont der FCH-Coach allerdings, dass nichts ausgeschlossen werden kann.

 Zahlreiche Testspiele hat der FC Homburg bis zum 23. Februar geplant. Einige Gegner und Termine stehen allerdings noch nicht fest. So ist noch offen wo, wann und gegen wen der FC Homburg am 19. oder 20. Januar sein erstes Vorbereitungsspiel bestreitet. Luginger: „Dies hängt auch von der Witterung ab, ob man auf einem Rasen spielen kann oder auf einen Kunstrasen ausweichen muss.“ Optimale Trainings- und Spielbedingungen wird der Regionalligasechste auf jeden Fall in der Zeit vom 31. Januar bis 7. Februar finden, wenn er ein achttägiges Trainingslager im spanischen Chiclara de la Frontera in Andalusien beziehen wird. Zwei Testspiele sind hier vorgesehen.

Für die Restsaison hat sich der FC Homburg noch einige Ziele gesetzt. „Wir wollen die bisher gute Saison auch zu einem guten Ende führen.“ In der Tabelle sei noch die eine oder andere Verbesserung möglich. Nur einen Punkt liegt der FC Homburg hinter dem Tabellenvierten Kickers Offenbach. Auch der Zweite 1. FC Saarbrücken und der Ligadritte TuS Steinbach sind mit fünf Zählern Vorsprung auf das Luginger Team noch nicht außer Reichweite.