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Frust und Tränen nach verlorenem WM-Finale bei U20-Frauen

Leipzig/Tokio. Nach dem mit 0:1 verlorenen Weltmeisterschafts-Finale gegen die USA gab es für die deutschen U20-Fußballerinnen keinen Trost. "Ich wünsche den Spielerinnen, dass sie diese bittere Niederlage schnell verarbeiten. Mit ein wenig Abstand werden sie stolz auf ihre Leistung im Turnier sein", sagte Steffi Jones

Leipzig/Tokio. Nach dem mit 0:1 verlorenen Weltmeisterschafts-Finale gegen die USA gab es für die deutschen U20-Fußballerinnen keinen Trost. "Ich wünsche den Spielerinnen, dass sie diese bittere Niederlage schnell verarbeiten. Mit ein wenig Abstand werden sie stolz auf ihre Leistung im Turnier sein", sagte Steffi Jones. Die Direktorin des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) war ebenso wie Frauen-Bundestrainerin Silvia Neid und der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger eigentlich nach Tokio gekommen, um der bis zum Endspiel überlegen das Turnier dominierenden Auswahl zur erfolgreichen Titelverteidigung zu gratulieren. "Schade, dass die Mannschaft heute nicht abrufen konnte, was sie in den Spielen zuvor gezeigt hat", sagte Neid. "Ich sehe aber einige Spielerinnen mit einer guten Perspektive für die Frauen-Nationalmannschaft."Gegen die körperlich gut mithaltenden US-Amerikanerinnen gelang es der deutschen Mannschaft nicht, das einzige Gegentor des gesamten Turnieres durch Kealia Ohai in der 44. Minute zu egalisieren. Jennifer Cramer und Lina Magull vergaben noch in den Schlussminuten Großchancen, Leonie Maier traf in der 70. Minute nur die Latte.

"Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben 90 Minuten alles gegeben. Bei einem Rückstand ist es gegen die USA immer schwer", sagte Cheftrainerin Maren Meinert. "Ich bin sehr enttäuscht, aber wir haben ein großartiges Turnier gespielt. Wir werden noch ein paar Tage brauchen, bis wir wieder das Licht dieses Turniers sehen und nicht die Schatten des Finales." Delegationsleiterin Hannelore Ratzeburg: "Schade, dass die hervorragende Leistung nicht mit dem Titel gekrönt wurde." dapd