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Fußball
US-Fußball-Kapitänin Rapinoe wirft Trump Ausgrenzung vor

Washington. Fußball-Weltmeisterin Megan Rapinoe hat ihre Kritik an US-Präsident Donald Trump erneuert. „Ihre Botschaft grenzt Menschen aus. Sie grenzen mich aus, Sie grenzen Menschen aus, die wie ich aussehen, Sie grenzen farbige Menschen aus, Sie grenzen Amerikaner aus, die Sie vielleicht unterstützen“, sagte die Kapitänin des US-Teams dem Sender CNN.

Trumps Slogan „Make America Great Again“ („Macht Amerika wieder großartig“) müsse überdacht werden, denn dieser blicke auf eine Zeit zurück, die nicht für alle großartig gewesen sei. Der Präsident habe die große Verantwortung, sich in dem Land um jeden einzelnen Menschen zu kümmern, ergänzte die 34-Jährige.

Rapinoe bekräftigte, dass sie nicht die Absicht habe, nach dem WM-Sieg ins Weiße Haus zu gehen. Dieser Meinung seien auch andere Teammitglieder, die sie darauf angesprochen habe. „Ich glaube nicht, dass irgendjemand im Team Interesse daran hat, die Plattform herzugeben, an der wir so hart gearbeitet haben.“ Es dürfe nicht sein, dass die Regierung den Erfolg vereinnahme oder korrumpiere.