| 23:35 Uhr

DFB-Frauen gewinnen 4:0 in Slowenien
Der nächste Pflichtsieg ist eingetütet

Domzale. DFB-Frauen gewinnen Spiel zwei unter Trainer Hrubesch mit 4:0 in Slowenien.

Die deutschen Fußballerinnen haben ihren Aufwärtstrend unter Horst Hrubesch fortgesetzt. Drei Tage nach dem 4:0-Heimsieg gegen Tschechien hielt die DFB-Auswahl mit einem 4:0 (2:0) in Slowenien Kurs auf die WM 2019 in Frankreich. Im zweiten und Spiel mit Interims-Bundestrainer Hrubesch trafen Lina Magull (10.), Lana Golob per Eigentor (43.), Alexandra Popp (53.) und Linda Dallmann (61.). In der Schlussphase verschoss Dzsenifer Marozsan einen Foulelfmeter (90.). Mit 15 Punkten aus sechs Spielen festigte der zweimalige Weltmeister die Führung in Gruppe 5 vor Island (10 Punkte/4 Spiele).

„Wir wollten beide Spiele klar bestimmen, das haben wir getan“, sagte Hrubesch: „Wir wussten, dass es ein einseitiges Spiel wird. Wir haben keine Torchance zugelassen und geduldig gespielt. Aber wir haben auch vieles noch liegen lassen.“

Vor nur 500 Zuschauern im Sportni-Park von Domzale änderte Hrubesch seine Anfangsformation im 4-4-2 auf zwei Positionen. Lena Goeßling und Anna Blässe nahmen auf der Tribüne Platz.  Dallmann kam so auf dem rechten Flügel zum Einsatz, Magull besetzte die Goeßling-Position im zentralen Mittelfeld. Hrubeschs Entscheidung zahlte sich direkt aus: Auf Vorarbeit der quirligen Dallmann staubte Magull zur frühen Führung ab. Kurz vor der Pause half Sloweniens Innenverteidigerin Golob nach einer Hereingabe von Svenja Huth gütig mit.



Nach der Halbzeit brachte Hrubesch in Lena Petermann und Debütantin Turid Knaak zwei frische Offensivkräfte. Die Freiburgerin Petermann legte sogleich für Popp auf, die aus der Drehung mit ihrem starken linken Fuß platziert einschoss. Deutschland schnürte die Gastgeberinnen nun komplett in deren Hälfte ein. Dallmann krönte ihren starken Auftritt mit einer ins Tor hoppelnden Direktabnahme.

Für das Duell um den Gruppensieg und das direkte WM-Ticket auf Island am 1. September muss sich das DFB-Team noch steigern. Im Heim-Hinspiel hatten die Deutschen eine 2:3-Niederlage erlitten.