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Fußball-Bundesliga
Eintracht-Profis ärgern sich, Trapp muss Strafe zahlen

Frankfurt. An die neue Situation musste sich Adi Hütter erst einmal gewöhnen. „Es ist ein bisschen ungewohnt nach zwei Monaten ohne Niederlage“, sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt nach dem 1:2 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg. dpa

Elf Pflichtspiele in Serie hatte der Fußball-Bundesligist nicht verloren – nun erwischte es die Hessen ausgerechnet vor heimischer Kulisse. „Mit einem Sieg wären wir Zweiter gewesen“, ärgerte sich Hütter.

Auch den Spielern war die Enttäuschung über den Rückschlag anzumerken. „Das ist schon bitter und enttäuschend, weil wir viel Aufwand betrieben haben“, sagte Torwart Kevin Trapp. Gegen die lauf- und kampfstarken Wolfsburger fehlte dem DFB-Pokalsieger der letzte Tick – vor allem im Abschluss. Trapp kritisierte nach dem Spiel in einem TV-Interview auch Schiedsrichter Sascha Stegemann heftig. Dafür belegte das DFB-Sportgericht den Saarländer mit einer Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro. Der 28-Jährige entschuldigte sich in einer Stellungnahme an den DFB für seine Äußerungen und stimmte dem Urteil zu.