| 23:11 Uhr

Europa League
Leipzig vor dem Aus, erneuter Feiertag in Frankfurt

Frankfurt. Europa League: RB muss zittern, die Eintracht zaubert. dpa

Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen an der Spitze, Leipzig vor dem Aus – das deutsche Trio in der Europa League geht mit unterschiedlichen Ausgangslagen in das Gruppenfinale am 13. Dezember. Nach der erneuten Niederlage im Red-Bull-Duell mit Salzburg können die Leipziger die K.o.-Runde nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Für RB-Trainer Ralf Rangnick war das 0:1 (0:0) in Österreich am Donnerstagabend „aber nicht besonders schmerzhaft“. Die  Priorität läge „ganz klar auf der Bundesliga“. Am letzten Spieltag benötigen die auf Rang drei abgerutschten Leipziger (6 Punkte) die Schützenhilfe der Salzburger (15). Nur wenn die beim Zweiten Celtic Glasgow (9) gewinnen und Leipzig daheim Schlusslicht Rosenborg Trondheim (0) schlägt, bleibt RB das Aus erspart.

Anders als für die Leipziger wird der Wettbewerb für die Frankfurter mehr und mehr zu einer inspirierenden Angelegenheit. Selbst der stets zurückhaltende Adi Hütter ließ sich beim 4:0 (2:0)-Heimsieg gegen Olympique Marseille am Ende eines magischen Fußball-Abends von der euphorischen Stimmung mitreißen. „Wir haben wieder ein absolutes Spektakel erleben dürfen“, lobte der Trainer. Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel machten die Hessen vorzeitig den Sieg in Gruppe H perfekt. Für die Höhenflieger war es bereits das elfte Pflichtspiel in Serie ohne Niederlage – bei zehn Siegen.

Bei Bayer Leverkusens Heimspiel gegen den bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad erhöhte nur Mitchell Weiser mit einem Traumtor zum 1:1 (0:0) den Unterhaltungswert der über weite Strecken tristen Partie. Weil sich der FC Zürich daheim ein 1:2 gegen AEK Larnaka leistete, blieben die Leverkusener aber an der Spitze der Gruppe A.