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Fortuna Düsseldorf im Abstiegskampf
Funkel sitzt „fest im Sattel“

Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel hat derzeit wenig Grund zur Freude.
Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel hat derzeit wenig Grund zur Freude. FOTO: dpa / Marius Becker
Düsseldorf. Trainer von Fortuna Düsseldorf soll auch bei weiteren Niederlagen im Amt bleiben. sid

Die Lage ist dramatisch, die Perspektive unheilvoll – aber trotz der anhaltenden Krise bei Fortuna Düsseldorf muss sich Trainer Friedhelm Funkel offenbar keine Sorgen um seinen Job machen. „Diese Frage stellt sich nicht. Unser Trainer sitzt fest im Sattel“, sagte Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer nach der bitteren 0:3 (0:1)-Niederlage des Aufsteigers gegen einen keineswegs überzeugenden VfL Wolfsburg.

Schäfer versicherte, dass auch weitere Rückschläge des Tabellenletzten im DFB-Pokal bei Regionalligist und Frankfurt-Bezwinger SSV Ulm sowie in der Liga gegen die Top-Teams Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC und Bayern München nichts an Funkels Jobgarantie ändern würden. „Ich glaube nach wie vor an unsere Mannschaft und an unseren Trainer“, äußerte der 42-Jährige in Absprache mit dem mächtigen Aufsichtsrat.

Funkel bemühte sich nach der vierten Heimpleite in dieser Saison, das Positive herauszufiltern. „Wir haben uns gegenüber dem 1:7 bei Eintracht Frankfurt deutlich besser präsentiert, aber wieder mal unsere Chancen nicht genutzt“, sagte der 64-Jährige, der auf Schiedsrichter Daniel Schlager stinksauer war. „Das war nie und nimmer ein Elfmeter, das ist keine aktive Handbewegung“, sagte Funkel nach mehrmaliger Ansicht der TV-Bilder zum vermeintlichen Handspiel von Rouwen Hennings, das der Referee mit einem Strafstoß ahndete, den Wout Weghorst (41. Minute) eiskalt zum 1:0 verwandelte. Dies sei aber keine Erklärung und erst recht keine Entschuldigung für die Pleite, die Josip Brekalo (73.) und Daniel Ginczek (80.) perfekt gemacht hatten, fügte Funkel fairerweise hinzu. Dafür seien die eigenen Unzulänglichkeiten verantwortlich. Angst macht ihm der Tabellenstand nach neun Spieltagen noch nicht, sagte Funkel: „Der Rückstand ist zum Glück nicht zu groß, sodass wir schnell wieder den Anschluss finden können.“