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FC Bayern München
Flick darf bleiben, Joker Zirkzee trifft schon wieder

München. Bayern mühen sich zu einem 2:0 gegen VfL Wolfsburg. dpa

Nach dem nächsten Joker-Märchen von Joshua Zirkzee gab es für Hansi Flick und die mit dem Trainer glücklichen Münchner Fußballstars noch ein weiteres vorgezogenes Weihnachtspräsent. Knapp 19 Stunden nach dem 2:0 gegen den VfL Wolfsburg verkündeten die Bosse des FC Bayern, dass der ehemalige Niko-Kovac-Assistent „mindestens“ bis Saisonende die Profis des deutschen Dauermeisters anleiten darf. „Ein Verbleib von Hansi Flick als Cheftrainer darüber hinaus ist für den FC Bayern ausdrücklich eine gut vorstellbare Option“, teilte der Verein nach einem finalen Gespräch des Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Flick mit.

Zum Abschluss der mit 33 Punkten schwächsten Hinrunde seit 2010 benötigten die Münchner gegen Wolfsburg erneut den 18-jährigen Zirkzee als Matchwinner. „Er hat uns jetzt zweimal gerettet“, sagte Nationalspieler Joshua Kimmich. Über 80 Minuten waren müde Bayern angelaufen und immer wieder an VfL-Torwart Koen Casteels gescheitert. Dann leuchtete in der Wechselzone die Tafel mit der 35 auf.

150 Sekunden später war das Weihnachtsmärchen perfekt. Wie in Freiburg, wo Zirkzee nach 104 Sekunden traf, führte seine erste Ballberührung erneut zum umjubelten Torerfolg. Und wie am Mittwoch legte Serge Gnabry ein weiteres Tor nach.