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Tennis
Federer strahlt, Murray leidet, Djokovic hofft

Perth. (sid) Drei Spiele, drei Siege: Roger Federer genießt seinen lockeren Aufgalopp in die Saison 2018 in vollen Zügen. Beim Hopman Cup in Perth feierte der Schweizer Superstar am Donnerstag mit mehr als 14 000 Zuschauern die nächste Tennisparty.

Schon während des 7:6 (7:5), 7:5 gegen den Weltranglisten-Achten Jack Sock aus den USA war Federer bester Laune. Sorgen haben derzeit nur seine langjährigen Rivalen. Allen voran Andy Murray. Der Brite, bis August noch die Nummer eins der Welt, steht vor einer ungewissen Zukunft. Klar ist derzeit nur: Die Australian Open in Melbourne (ab 15. Januar) werden ohne den dreimaligen Grand-Slam-Champion stattfinden. Die Hüftverletzung zwinge ihn dazu. Die Operation, die Murray unbedingt vermeiden wollte, rückt näher – und damit vielleicht auch sein Karriereende. „Jedes Mal, wenn ich aufwache, hoffe ich, dass es besser geworden ist.“ Ist es jedoch nicht, so wie der Ellbogen von Novak Djokovic und das Handgelenk von Kei Nishikori. Während der Serbe bei zwei Einladungsturnieren in Melbourne einen letzten Versuch wagen will, hat der Japaner seinen Start beim ersten Grand Slam der Saison bereits abgesagt.