| 23:44 Uhr

Tennis
Fed-Cup-Team bestätigt deutschen Aufwärtstrend

Minsk. Der überraschende Halbfinaleinzug des ersatzgeschwächten Fed-Cup-Teams setzt den Aufwärtstrend im deutschen Tennis fort. Auch, wenn die deutschen Tennis-Heldinnen Tatjana Maria und Co. in der Zusammensetzung wie beim 3:2-Sieg am Wochenende in Weißrussland wohl nicht mehr zusammenkommen werden. Die beiden Top-Zehn-Spielerinnen Angelique Kerber und Julia Görges, daran lässt Bundestrainerin Barbara Rittner keinen Zweifel, werden im Halbfinale in Stuttgart gegen Tschechien (21./22. April) ins Team zurückkehren.

Der überraschende Halbfinaleinzug des ersatzgeschwächten Fed-Cup-Teams setzt den Aufwärtstrend im deutschen Tennis fort. Auch, wenn die deutschen Tennis-Heldinnen Tatjana Maria und Co. in der Zusammensetzung wie beim 3:2-Sieg am Wochenende in Weißrussland wohl nicht mehr zusammenkommen werden. Die beiden Top-Zehn-Spielerinnen Angelique Kerber und Julia Görges, daran lässt Bundestrainerin Barbara Rittner keinen Zweifel, werden im Halbfinale in Stuttgart gegen Tschechien (21./22. April) ins Team zurückkehren.

Eine Woche vor den Frauen hatte das deutsche Davis-Cup-Team im australischen Brisbane ebenfalls ein schweres Auswärtsspiel gewonnen. In den vergangenen Jahren ging es oft gegen den Abstieg, nun dürfen beide Nationalteams vom Titel träumen. „Vieles ist eine Momentaufnahme, und beide Erfolge hingen von wenigen Bällen und dem Quäntchen Glück ab“, sagte Rittner: „Aber man kann das Glück auch durch eine geschlossene Teamleistung erzwingen.“ Das taten in Minsk Tatjana Maria, die im Einzel und Doppel an der Seite von Anna-Lena Grönefeld punktete, Debütantin Antonia Lottner und Ersatzspielerin Anna-Lena Friedsam so konsequent, dass Teamchef Jens Gerlach nach seiner Premiere auf der Bank euphorisch schwärmte. „Auf diese vier Mädels lasse ich nichts kommen.“

Welche Spielerin auch für das zweite Spiel des Jahres nominiert wird, entscheiden Gerlach und seine Vorgängerin Rittner, die seit August für das gesamte deutsche Frauentennis verantwortlich ist und damit das Pendant zu Boris Becker bei den Männern ist, gemeinsam. Der Aufschwung im deutschen Tennis – nicht nur in den Nationalmannschaften – ist unübersehbar. Und auch wenn Rittner ihren Anteil nicht überbewerten will, sagte sie: „Wir haben im DTB einiges richtig gemacht. Boris und ich können von außen kleine Impulse geben.“