| 23:10 Uhr

3. Fußball-Liga
FCK will sich in Braunschweig endlich belohnen

 Endlich den ersten Sieg im Jahr 2020 wollen Christian Kühlwetter (links) und Carlo Sickinger am Samstag bejubeln. Mit dem Tabellenfünften Eintracht Braunschweig wartet allerdings eine harte Nuss auf den FCK
Endlich den ersten Sieg im Jahr 2020 wollen Christian Kühlwetter (links) und Carlo Sickinger am Samstag bejubeln. Mit dem Tabellenfünften Eintracht Braunschweig wartet allerdings eine harte Nuss auf den FCK FOTO: dpa / Thomas Frey
Kaiserslautern. 3. Fußball-Liga: Kaiserslautern wartet vor Duell beim Fünften noch immer auf den ersten Sieg im neuen Jahr.

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern bietet sich die große Chance, einen großen Schritt in Richtung der vorderen Tabellenplätze zu machen. Mit einem Sieg bei Eintracht Braunschweig können sich die Pfälzer am Samstag (14.00 Uhr) dem Tabellenfünften bis auf einen Zähler nähern. Doch Aufwand und Ertrag passten zuletzt nicht zusammen.

„Der konsequente und zielstrebige Abschluss in der Box geht uns momentan ab“, bemängelte Trainer Boris Schommers am Freitag: „Wenn du die Spiele dominierst und am Ende nicht gewinnst, bin ich, die Mannschaft und die Fans genervt.“ In der Rückrunde sind die Roten Teufel trotz spielerisch guter Leistungen noch ohne Dreier. Auch zuletzt gegen Kellerkind Preußen Münster reichte es für die Roten Teufel trotz lautstarker Unterstützung von den Rängen nur zu einem 1:1. „Ich bin stolz darauf, Teil eines Vereins zu sein, bei dem zuletzt über 18 000 Fans zu einem Drittligaspiel kommen. Es nervt uns alle, wenn wir uns für gute Leistungen nicht belohnen können. Wenn wir uns nach dem Spiel darüber ärgern, dürfen die Fans das auch“, blickt Schommers zurück. „Es gilt dann aber, dass wir alle das am nächsten Tag abhaken und uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren, um dann gemeinsam erfolgreich zu sein.“

„Dann musst du eben noch mehr machen, mutiger sein, mehr investieren und akribischer arbeiten. Dann kehrt auch das Quäntchen Glück wieder zurück“, erklärte Schommers, der sich öffentlich nicht groß mit dem Gegner beschäftigen wollte: „Wir sind gut beraten, uns auf uns zu konzentrieren. Da haben wir mehr als genug zu tun.“Nur soviel ließ sich der FCK-Coach entlocken: „Braunschweig hat bisher gute Spiele absolviert, morgen spielen sie im eigenen Stadion, sie werden sicher selbstbewusst auftreten.“



Auf Hikmet Ciftci muss der FCK verzichten. Der Winterneuzugang ist nach seiner Roten Karte für zwei Spiele gesperrt. Sonst stehen dem Coach bis auf die Langzeitverletzten jedoch alle Akteure zur Verfügung.

(dpa)