| 22:11 Uhr

3. Fußball-Liga
Für FCK-Trainer Frontzeck wird es bei einer Pleite eng

FCK-Trainer 
Michael Frontzeck 
muss sich warm anziehen. 
Foto: Michael/dpa
FCK-Trainer Michael Frontzeck muss sich warm anziehen. Foto: Michael/dpa FOTO: dpa / Robert Michael
Kaiserslautern. Der Fußball-Drittligist spielt bei der SpVgg Unterhaching. dpa

Trainer Michael Frontzeck steht beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern unter massivem Druck – und möglicherweise auch schon vor der Suspendierung. Nur ein Sieg bei der SpVgg Unterhaching am heutigen Freitagabend (19 Uhr) dürfte dem 54-Jährigen nach der jüngsten Misere noch seinen Posten retten. Laut Medienberichten soll Frontzeck im Falle einer Niederlage abgelöst werden. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen drei Spielen und bereits zwölf Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze wird die Krise beim ambitionierten Traditionsverein immer größer.

„Wir müssen uns auf das Wesentliche fokussieren. Das ist das nächste Spiel. Den Rest versuche ich, von der Mannschaft fernzuhalten“, sagte Frontzeck. Die Diskussionen um seine Person möchte er, so gut es geht, ausblenden. Trotz der zuletzt immer schwächeren Leistungen und dem Absturz ins Tabellenmittelfeld ist der Routinier von seinem eingeschlagenen Weg überzeugt. „Ich bin es gewohnt, im Wind zu stehen und meine Mannschaft zu schützen. Ich würde alles wieder genauso machen“, erklärte Frontzeck. Ob FCK-Geschäftsführer Martin Bader ihn aber weitermachen lässt, wird sich erst nach dem Spiel in Unterhaching zeigen.

Bei der Personalwahl will Lauterns Cheftrainer in seinem möglichen „Endspiel“ genau hinschauen. „Ich habe ein Auge drauf, wer die aktuelle Situation mehr oder weniger gut wegsteckt“, erklärte Frontzeck. Bis auf die Langzeitverletzten Lukas Spalvis (Knorpelschaden) und Dylan Esmel (Kreuzbandriss) sowie den Großrosselner Hendrick Zuck, der seit einer Woche wegen einer Muskelverletzung außen vor ist, sind alle Profis einsatzbereit.