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FCK geht mit etwas mehr Ruhe ins Südwest-Derby gegen den KSC

Jon Dadi Bödvarsson. Foto: dpa
Jon Dadi Bödvarsson. Foto: dpa FOTO: dpa
Kaiserslautern. Beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern ist vor dem Heimspiel am Sonntag um 13.30 Uhr gegen den Karlsruher SC ein wenig Ruhe eingekehrt. Weil die Pfälzer mit einem 2:0 Sieg über den SV Sandhausen die Talfahrt von fünf Niederlagen in Serie stoppen konnten und die Konkurrenz im Tabellenkeller Punkte ließ, beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone neun Punkte. Mirko Reuther

Ich freue mich wahnsinnig für meine Mannschaft. Wir sind aber nicht blauäugig, die Tabelle kann nach dem Spiel schon wieder ganz anders aussehen", sagte Trainer Konrad Fünfstück.

Einer, der den leichten Aufwärtstrend der Roten Teufel verkörpert, ist Winter-Neuzugang Jon Dadi Bödvarsson. Gegen Sandhausen wurde der isländische Nationalstürmer in der Nachspielzeit im Strafraum gefoult, trat selbst zum Elfmeter an - und traf zum entscheidenden 2:0. "Ich habe mich ruhig und gut gefühlt, für mich war es eine normale Sache, dass ich Verantwortung übernehme", sagt Bödvarsson, dessen größtes Problem aktuell die fremde Sprache ist. Mit Hilfe von Kinderbüchern, die ihm Teamkollege Ruben Jenssen empfohlen hat, paukt er täglich deutsch. Der 23-jährige gibt zu, dass er über den kommenden Gegner Karlsruhe wenig mehr weiß, als dass die Rivalität groß ist und das Südwest-Derby für die Anhänger einen hohen Stellenwert besitzt.

32 000 Zuschauer werden am Sonntag auf dem Betzenberg erwartet. Da das letzte Aufeinandertreffen der beiden Vereine im Fritz-Walter-Stadion mit Krawallen endete, herrscht in diesem Jahr strikte Fantrennung. Das Areal rund um das Fritz-Walter-Stadion ist "glasfreie Zone".