| 23:15 Uhr

FCK besteht auch bei Fortuna

 Kaiserslauterns Adam Nemec (rechts) zieht in der Esprit Arena in Düsseldorf mit der Lederkugel auf und davon, verfolgt von dem Düsseldorfer Marco Christ. Foto: dpa
Kaiserslauterns Adam Nemec (rechts) zieht in der Esprit Arena in Düsseldorf mit der Lederkugel auf und davon, verfolgt von dem Düsseldorfer Marco Christ. Foto: dpa
Düsseldorf. Der 1. FC Kaiserslautern hat im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen glücklichen Punkt erkämpft. Der Tabellenführer kam gestern Abend im Spiel bei der Fortuna Düsseldorf nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Vor 35 100 Zuschauern in der Esprit-Arena bestimmten die beiden Abwehrreihen die Partie

Düsseldorf. Der 1. FC Kaiserslautern hat im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen glücklichen Punkt erkämpft. Der Tabellenführer kam gestern Abend im Spiel bei der Fortuna Düsseldorf nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Vor 35 100 Zuschauern in der Esprit-Arena bestimmten die beiden Abwehrreihen die Partie. Trotz des verpassten Sieges hat der Spitzenreiter aus der Pfalz weiterhin eine komfortable Position mit sechs Punkten Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz, der für die Relegation berechtigt. Die Aufstiegschancen der Düsseldorfer haben sich bei nunmehr sieben Punkten Rückstand zum dritten Rang reduziert. Die Fortuna bleibt mit 45 Zählern auf Platz vier der Tabelle - hinter dem Dritten FC St. Pauli (52 Punkte). Zu wenig für die Rheinländer, um am Relegationsplatz zu kratzen. In einem temporeichen Match übernahm Kaiserslautern sofort die Kontrolle. Die Pfälzer waren das reifere Team und suchten aus einer stabilen Abwehr die Offensive, waren im Düsseldorfer Strafraum aber zu ungefährlich. Die Fortuna, die auf ihre Defensivstärken setzte, hatte die besseren Torchancen. Martin Harnik (6. Minute) scheiterte aber an FCK-Keeper Tobias Sippel, ehe Claus Costa (26.) über das Tor zielte. Im zweiten Abschnitt erhöhte Düsseldorf den Druck, ließ aber die nötige Durchschlagskraft vermissen. Einen Freistoß von Marco Christ (68.) konnte der Kaiserslauterer Jiri Bilek noch von der Torlinie schlagen. Die Hausherren sind zwar weiterhin in dieser Saison ohne Heimniederlage, doch dem erhofften "Durchmarsch" in die Bundesliga ist der Aufsteiger nicht näher gekommen.Den Roten Teufeln ist die Revanche für die 0:2-Heimniederlage im Hinspiel, gleichzeitig die erste Niederlage für Marco Kurz als Trainer des 1. FC Kaiserslautern, nicht gelungen. Dabei machte Kurz vor dem Spiel noch eine ganz klare Ansage: "Wir gehen in die Partie, um zu gewinnen, das sage ich deutlich." dpa