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Fußball-Verbandsliga Nordost
FC Palatia Limbach braucht Punkte

 Die Limbacher um Luckas Wemmert wollen sich nach der Winterpause steigern.
Die Limbacher um Luckas Wemmert wollen sich nach der Winterpause steigern. FOTO: Wolfgang Degott / Picasa
LIMBACH. In der Fußball-Verbandsliga Nordost beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze zur Saisonhalbzeit lediglich vier Zähler. Von Stefan Holzhauser

Der FC Palatia Limbach hat in der Fußball-Verbandsliga Nordost als Tabellenneunter überwintert. Bislang gab es in 17 Partien jeweils fünf Siege und Unentschieden sowie sieben Niederlagen. Dies ergibt derzeit bei 36:32-Toren 20 Punkte. Der Vorsprung auf den möglichen ersten Abstiegsrang 15, den momentan die SVGG Hangard mit 16 Zählern einnimmt, beträgt aktuell vier Punkte.

Von daher muss sich die Palatia gleich in den ersten Spielen des neuen Jahres mächtig ins Zeug legen, um den Abstand nach hinten möglichst schnell zu vergrößern. Für die Mannschaft von Trainer Patrick Gessner war der bisherige Saisonverlauf so etwas wie ein Wechselbad der Gefühle.

Bereits zum Saisonauftakt gab es für die eigenen Anhänger aufregende 90 Minuten, als man beim SV Hellas Bildstock mit 5:6 den Kürzeren zog. Nach einem durchwachsenen Auftakt lief es im September für die Palatia deutlich besser. Auch im Oktober konnten die Leistungen gut stabilisiert werden. Weitaus weniger erfolgreich verlief dagegen der November. Das 1:1 bei der SG Saubach war noch in Ordnung, doch dann verlor man die drei folgenden Heimspiele gegen den SV Schwarzenbach, SV Hellas Bildstock sowie den SV Merchweiler alle mit 1:2. Zum Jahresfinale folgte dann noch beim Spitzenteam SV Bliesmengen-Bolchen eine weitere 0:2-Niederlage.



„Mit der erreichten Punkteausbeute sind wir nicht zufrieden. Knackpunkt war das Schwarzenbacher Spiel. Da sind wir vom Pech totgeschlagen worden. Teilweise waren wir aber auch am Unvermögen gescheitert. Dies gab ein wenig einen mentalen Knackpunkt für die drei letzten Spiele. In denen sah es ähnlich aus“, sagt Gessner. Er ergänzt: „Unsere Philosophie lautet, einen großen Kader mit vielen jungen Spielern zu haben. Jetzt ist es einfach wichtig, aus den Rückschlägen und Fehlern zu lernen. Dennoch sind wir mit der Entwicklung der Mannschaft insgesamt zufrieden. Jetzt müssen aber auch Punkte her – darüber müssen wir uns gar nicht unterhalten.“

Ganz wichtig sei in dieser Saison der Aufstieg der zweiten Mannschaft aus der Kreisliga A Saarpfalz. „Die jungen Spieler brauchen ein Perspektivteam“, betont Gessner. In Bezug auf die Erste sei bereits mit fast allen Spielern verlängert worden. Auch die Perspektivspieler aus der eigenen A-Jugend wollten bei der Palatia ihren Weg weitergehen – im Winter ist bereits Max Schön zum Aktivenkader gestoßen. Im Sommer kommen dann Philip Luck (FC Hertha Wiesbach) sowie Christopher Dahl (TuS Herrensohr).

Gessner und sein Co-Trainer Matthias Kuhn halten den Limbachern ebenfalls die Treue. Zuvor gilt aber die gesamte Konzentration der Rückrunde. Dann soll sich die Erste noch tabellerarisch verbessern und die Zweite aufsteigen. Trainingsbeginn der Verbandsliga-Mannschaft war am Samstag, 18. Januar. Der nächste Test findet am Samstag, 8. Februar, um 15 Uhr gegen den FV Eppelborn statt. Genau eine Woche später kommt zur gleichen Zeit Quierschied. Am Mittwoch, 19. Februar, ist um 19 Uhr die FSG Ottweiler-Steinbach bei der Palatia zu Gast. Und drei Tage später findet um 15 Uhr daheim die letzte Vorbereitungspartie gegen den SV Furpach statt. Um Punkte geht es dann wieder am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr beim Tabellenzwölften VfB Theley.