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FC Augsburg schließt Weinzierl-Abgang nicht aus

Augsburg. Im Kampf um Markus Weinzierl hat Manager Stefan Reuter Gesprächsbereitschaft signalisiert. "Wenn der Trainer irgendwann auf uns zukommen sollte, dann wird man sich an den Tisch setzen", sagte der Funktionär des FC Augsburg dem "Bayerischen Rundfunk" und fügte hinzu: "Aber wir haben das Heft des Handelns in der Hand und das ist ganz entscheidend. sid/dpa

Man will grundsätzlich keine Qualität abgeben." Weinzierl hat beim Fußball-Bundesligisten aus Schwaben zwar einen Vertrag bis 2019, war zuletzt aber immer wieder mit anderen Vereinen wie dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht worden.

Dass sein Trainer begehrt ist, weiß auch Manager Reuter. "Es haben viele Interesse an Weinzierl. Ich glaube nicht, dass er mit so vielen Vereinen spricht. Das ist dann vielleicht die Aufgabe seines Beraters, grundsätzlich einmal den Markt zu sondieren", erklärte der frühere Welt- und Europameister Reuter.

Vor eineinhalb Wochen hatte Zweitligist RasenBallsport Leipzig öffentlich verkündet, die Verhandlungen mit Weinzierl seien abgebrochen. Seitdem wird auch öffentlich über einen Abschied des 41-Jährigen aus Augsburg spekuliert. Nun wird erneut Schalke 04 , wo Trainer André Breitenreiter wackelt, als Interessent genannt. Laut Sport1 soll es bereits ein Gespräch gegeben haben. Nach einem sensationellen Jahr mit der Qualifikation für die Europa League kämpft Augsburg in dieser Spielzeit gegen den Abstieg.